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E-Mail-Client Eudora wiederbelebt

Der E-Mail-Client Eudora, welcher von 1991 bis 2006 von der Firma Qualcomm herausgegeben wurde, erfährt eine Neuauflage unter dem Namen Mailforge. Entwickelt wird die Software von Infinity Data Systems, die Mailforge zum besten existierenden Client ausbauen wollen.

Mailforge steht für Mac OS und Windows  in einer 30-Tage Testversion zum Download bereit. Eine Lizenz kostet bis zum 15. Juni noch $19,95, danach $39,95.

Windows 7: neuer E-Mail-Client? Neue Probleme?

Eines muss ich zugeben: Ich freue mich auf Windows 7. Es macht für mich den Anschein, dass Microsoft aus den Fehlern von Vista gelernt hat und dem Kunden nun ein stabiles, schnelles System ohne unnötige Gimmicks liefern möchte. Ich bin heute auf einen Blogartikel der Windows 7-Entwickler gestoßen, in dem es um eine neue Funktion geht mit der sehr einfach Windows Features ein- oder abgeschaltet werden können. Diese Funktion gab es zwar in ähnlicher Art und Weise schon bei den letzten Windows-Versionen aber noch nie so übersichtlich und umfassend wie jetzt angesprochen.

Eine Sache ist mir jedoch aufgefallen: Es findet sich kein E-Mail-Client in der Liste. Daraufhin habe ich mal bisschen recherchiert und bin auf einen Artikel von cnet gestoßen, der darüber berichtet, dass Microsoft keinen E-Mail-Client mit Windows 7 mitliefern wird. Vielmehr setzt Microsoft auf Windows Live Mail, welches kostenlos heruntergeladen werden kann. Inwiefern Microsoft mit Herstellern von Computern zusammenarbeitet und Windows Live Mail auf neuen Systemen vorinstallieren lässt, bleibt abzuwarten.

D.h. also, dass es keinen gänzlich neuen Client geben wird. In einem der nächsten Artikel werde ich Windows Live Mail mit Hilfe des Acid-Tests des Email Standard Projects testen um zu sehen wie sich dieser Client mit HTML-Newslettern verträgt.

Newsletter auf Netbooks

Seit Mitte letzten Jahres boomen die Notebooks im Taschenbuchformat und haben inzwischen einen Marktanteil von 20 Prozent im Notebook-Segment erreicht. Die Displays sind 8,9 oder 10,2 Zoll groß und ihre Auflösung liegt, bis auf wenige Ausnahmen, bei 1024×600 Pixel. Als Betriebssystem kommt meistens entweder Windows XP Home oder Linpus Linux Lite zum Einsatz. Bei Linpus handelt es sich um ein Betriebssystem mit einer sehr reduzierten Oberfläche und kaum Möglichkeiten für individuelle Anpassungen.

Wie sieht es mit der Darstellbarkeit von Newslettern auf solchen Netbooks aus? Nun ja, von Seiten der Software ist Linpus bestens mit dem Mozilla Thunderbird ausgestattet und bietet daher eine sehr gute Basis. Für Windows XP lässt sich keine eindeutige Aussage treffen, da hier die Möglichkeit gegeben ist beliebig Software zu installieren. Ein viel wichtigerer Aspekt ist die Auflösung. 600 Pixel in der Höhe sind nicht wirklich viel Platz für einen HTML-Newsletter um Interesse zu wecken und zum Weiterlesen anzuregen. Hier spielen ja auch noch die Programmelemente mit Menü und Icons mit rein. Noch weniger Platz bleibt wenn der Empfänger die Mail in dem Vorschaufenster anzeigt, was laut einer Studie 26,6 Prozent der Nutzer tun.

René Kulka geht in einem Blogartikel auf dieses Problem ein und bespricht einen Newsletter, welcher auch im Vorschaufenster funktioniert. Falls ich jemanden nun Appetit auf ein Netbook gemacht habe, so kann er sich auf den Seiten der PC Welt mit einem Test von Netbooks aus diesem Februar informieren.