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ARD/ZDF-Onlinestudie 2013: Erkenntnisse für das E-Mail-Marketing

Vor wenigen Tagen wurden die Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie veröffentlicht. Demnach sind mittlerweile 77 % der Deutschen ab 14 Jahren online – das entspricht einem Zuwachs von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Grund dafür ist die zunehmende Nutzung von Smartphones und Tablets sowie die Digitalisierung der Generation 50+. Für das E-Mail-Marketing lassen sich daraus einige interessante Rückschlüsse ziehen.

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Whitepaper: Social Media für kleine und mittelständische Unternehmen

Eine Bitkom-Studie hat es unlängst gezeigt: Social Media ist in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) angekommen – zumindest ebenso wie in großen. Schon oder doch eher nur etwa die Hälfte der KMU sind in Sozialen Netzwerken aktiv. Häufig ohne wirkliches Konzept, denn die Studie zeigte auch, dass Monitoring oder die Definition von Kennzahlen oft vernachlässigt werden.

Grund genug, immer wieder auf den richtigen Einstieg in Soziale Medien hinzuweisen, denn ohne Grundwissen und Konzept geht es auch hier nicht. Passend zu diesem Thema hat die Social Media Akademie das Whitepaper „Social Media für kleine und mittelständische Unternehmen“ zum kostenlosen Download bereitgestellt. Inhaltlich vermittelt es eine Wissensbasis darüber, was Social Media eigentlich ist und wie sich Kommunikation und Nutzerverhalten im Web 2.0 verändert haben.

Im Whitepaper wird mit fünf Gerüchten über Social Media aufgeräumt. Eine Zielgruppe, die nicht in Sozialen Netzwerken unterwegs ist, oder die Angst vor Kontrollverlust, wenn (negativ) über das Unternehmen gesprochen wird, werden gern als Gegenargumente für eine Präsenz angebracht. Doch gesprochen wird im Web sowieso über ein Unternehmen – warum also dem Dialog nicht eine Plattform geben, auf der man reagieren kann?

Dass Social Media auch oder gerade für KMU funktionieren kann, wird anhand von zwei Praxisbeispielen dargestellt: Westaflex und Volker Geyer Malerische Wohnideen. Abschließend werden zehn Schritte zum professionellen Einstieg in Social Media präsentiert, darunter die Definition von Zielen und Maßnahmen, sowie die Frage nach Ressourcen und Kompetenzen.

Wer vor dem Start noch tiefer in das Thema einsteigen möchte, kann einen entsprechenden Lehrgang an der Social Media Akademie belegen. Eine Kursübersicht für die berufsbegleitende Weiterbildung gibt es auf der Website – für jeden Wissensstand sollte etwas dabei sein.

BITKOM Studie: Social Media in deutschen Unternehmen

Wie nutzen Unternehmen in Deutschland Social Media? Wie sind sie dabei organisiert? Oder warum nutzen sie Soziale Netzwerke nicht? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert die aktuelle BITKOM Studie Social Media in deutschen Unternehmen. Befragt wurden 732 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen (Industrie/Baugewerbe, Dienstleistungen und Handel) und unterschiedlicher Größe: kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit 1-499 Mitarbeitern sowie Großunternehmen mit 500 und mehr Mitarbeitern.

Die grundlegenden Erkenntnisse sind nicht weiter überraschend: Schon (oder nur?!) knapp die Hälfte (47 %) der Befragten nutzt bereits Soziale Netzwerke, weitere 15 % planen deren Nutzung. Die Aktiven glauben an die zukünftige Bedeutung und wollen die Budgets in den kommenden Jahren beibehalten oder gar erhöhen.

Unterschiede nach Unternehmensgröße und Branche

Auch die Aufteilung der Nutzung nach Branchen liefert wenig Überraschendes: Am aktivsten ist der Handel (52 %), dicht gefolgt von den Dienstleistern (48 %). In der Industrie ist die Nutzung Sozialer Netzwerke bislang am wenigsten verbreitet (34 %). Interessanter wird es, wenn man die Nutzung in KMU mit der in Großunternehmen vergleicht: Dabei stehen die kleineren Unternehmen (47 %) den großen (46 %) in nichts nach bzw. übertreffen diese sogar um ein Prozent. Doch obwohl KMU häufig Social Media nutzen – in der Auswertung der Aktivitäten werden bei ihnen allerdings Dinge wie Monitoring oder die Definition von Kennzahlen vernachlässigt. Auch haben KMU deutlich seltener (41 %) gesonderte Mitarbeiter, welche die Social Media Aktiviäten steuern, als größere Unternehmen (86 %).

Gründe für die Nutzung und Nicht-Nutzung

Die Gründe, aus denen Soziale Netzwerke von Unternehmen genutzt werden, widersprechen zum Teil der Theorie. So wird Social Media dort in erster Linie als Kanal beschrieben, der weiche Ziele verfolgt, wie beispielsweise Imagepflege, Bekanntheitssteigerung und Kommunikation. In der Praxis steht aber die Werbung (75 %) als Anwendungsfeld an erster Stelle – ein Begriff der in Sozialen Netzwerken nicht gern gehört wird. Betrachtet man die Ziele von Social Media Aktivitäten liegt an zweiter Stelle die Aquise neuer Kunden (72 %), nur noch übertroffen von der Steigerung der Unternehmens- bzw. Markenbekanntheit  (82 %).

Für die meisten Unternehmen ist die Neukundengewinnung natürlich die wichtigste Kennzahl für den Erfolg einer Marketingaktivität – in Sozialen Netzwerken sollte sie aber eher ein indirektes Ziel sein, zudem ist sie dort oft schwer messbar. Tatsächlich sollte man diese Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis aber nicht überbewerten, da sie ggf. aus der Art der Erhebung und der Formulierung der Fragen resultiert. Und wirft man einen Blick auf die Branchen, zeigt sich schon ein anderes Bild: Industrie und Dienstleistung sehen an zweiter Stelle der Ziele den Aufbau von Kundenbeziehungen.

Bleiben noch die Unternehmen, die sich gegen eine Nutzung von Social Media entschieden haben. Hauptgründe sind die fehlende Überschneidung mit der Zielgruppe (62 %) und der Unternehmenskultur (45 %). Auch rechtliche Unsicherheiten schrecken viele ab (50 %). Personeller (28 %) oder finanzieller Aufwand  (14 %) spricht seltener gegen eine Nutzung. Inwiefern diese Gründe tatsächlich gerechtfertigt sind, kann man verallgemeinernd nicht bewerten. Gerade das Argument, die Zielgruppe sei nicht in Sozialen Netzwerken aktiv, scheint aber aufgrund der breiten Altersstruktur in vielen Fällen nicht ganz zeitgemäß zu sein.

Fazit: Deutsche Unternehmen befinden sich auf einem guten Weg, sind aber noch lange nicht endgültig in Social Media angekommen.

Landingpages: Nach dem Klick ist vor dem Klick

Geschafft! Der Empfänger hat unseren Newsletter geöffnet, gelesen und auf unseren Call-to-Action Button geklickt. Dann können wir uns ja jetzt entspannt zurücklehnen – sofern wir bei der Erstellung des Newsletters und der Definition des Call-to-Actions noch einen Schritt weiter gedacht haben: an die Landingpage.

Wir haben bereits darüber berichtet: Der perfekte Call-to-Action Button muss den Nutzer nicht nur durch Design, Wortlaut und Position zum Klicken veranlassen, sondern ihn auch auf eine entsprechende Landeseite leiten. Landingpages sind schlanke Seiten, die speziell auf ein bestimmtes Thema oder Angebot abgestimmt sind und den Nutzer bei seiner „Landung“ auffangen. Die im Newsletter verfasste Handlungsaufforderung findet hier ihren Abschluss.

Tipps für die optimale Landingpage

  • Inhalt auf die Zielgruppe und den Kontext der verweisenden Quelle abstimmen
  • die im Nutzer geweckten Erwartungen erfüllen
  • keine ablenkenden Inhalte platzieren
  • übersichtlich gestalten
  • passendes Response-Element für die vorausgegangene Handlungsaufforderung bereithalten
  • den Zweck der Seite herausstellen und zur Konversion motivieren
  • Wiedererkennungswert durch Berücksichtigung des Corporate Designs schaffen

Was am Ende natürlich für viele Marketing-Verantwortliche entscheidend ist, sind Zahlen. Wie viele Besucher die Landingpage hat, könnte man noch als Rückschluss aus dem Linktracking ziehen. Aber wie viele Konversionen hat es tatsächlich gegeben? Bei der Einrichtung also auch an die Webanalyse denken!

Noch ein Tipp zum Schluss: Landingpages personalisieren! Der Name des Empfängers ist in der Regel bekannt, warum also diesen beim Klick auf den Call-to-Action Button nicht an die Landingpage übergeben und den Besucher dort persönlich ansprechen?

Social Media Monitoring als Contentquelle für Newsletter

Dass Social Media und E-Mail-Marketing voneinander profitieren, betonen wir immer wieder. Durch SWYN-Links kann die Reichweite eines Newsletters erhöht werden. Aber wie kann Social Media unser E-Mail-Marketing noch bereichern? Durch Social Media Monitoring!

Was schreibe ich nur – auf der Suche nach relevantem Content für den Newsletter

In Sozialen Netzwerken tauschen sich Nutzer über Unternehmen und Themen aus. Mit Social Media Monitoring beantworten sich Unternehmen die Frage, was und wo in Sozialen Netzwerken über sie gesprochen wird. Hierbei kann man weiter über den Tellerrand des eigenen Unternehmens und der Produkte hinausschauen und identifizieren, welche verwandten Themen von der Zielgruppe diskutiert werden. Wer hier zuhört, kann neuen und vor allem relevanten Input für seinen nächsten Newsletter aufgreifen.

Beim Social Media Monitoring kann man nicht nur passiv vorgehen und zuhören, sondern auch aktiv mit der Zielgruppe in Dialog treten. Wer beispielsweise eine eigene Fanseite auf Facebook betreibt, kann Interessen, relevante Themen und Unklarheiten erfragen – diese Erkenntnisse können dann in einem kommenden Newsletter aufgegriffen werden und die inhaltliche Relevanz für die Zielgruppe wird deutlich erhöht.

Hier schließt sich der Kreis zum Social E-Mail-Marketing: In Sozialen Netzwerken kann man Themen für relevante Newsletter-Inhalte identifizieren, diese erhöhen die Relevanz für den Nutzer und veranlassen wiederum zum Teilen über SWYN-Links.

Zum Umgang mit Fehlern in Newslettern

Erst vor ein paar Tagen erhielt ich einen Newsletter, der im Betreff ein Gewinnspiel ankündigte. Neugierig geworden, öffnete ich die Mail. Leider stellte sich heraus, dass Betreff und Inhalt nicht zusammen passten, denn es handelte sich „nur“ um Neujahrswünsche. Kurze Zeit später kam eine nachgelagerte Entschuldigungs-Mail, die darauf hinwies, dass der Betreff verwechselt wurde und es Gewinnspiele schon bald wieder geben wird. In diesem Fall war der Versender kein großes Unternehmen, sondern zwei Einzelpersonen. Die Entschuldigungs-Mail war persönlich, angebracht und hat mich als Newsletter-Abonnent wieder zufrieden gestellt.

Wie aber geht man als großes Unternehmen mit Fehlern in Newslettern um?

Dieser Frage hat sich René Kulka in seinem Blog gewidmet und ist zu folgenden Entscheidungshilfen im Umgang mit Fehlern gekommen:

Zunächst einmal Schadensbegrenzung betreiben! Versand pausieren und Fehler – soweit möglich – korrigieren. Viele Fehler, wie defekte Links oder falsch referenzierte Bilder, können auch nach dem Versand behoben werden. Auch die Online-Version eines Newsletters kann man meist nachträglich ändern.

Anschließend gilt es zu überlegen: Entschuldigungs-Mail verfassen, oder nicht? Um abzuwägen, ob dadurch nur schlafende Hunde geweckt werden oder eine Stellungsnahme unbedingt notwendig ist, kann man sich folgende Fragen stellen :

  • Wie hoch ist der Korrekturaufwand?
  • Wie groß ist das Schadenspotenzial, also wie viele Abonnenten sind betroffen und wie schwer ist der Fehler?

Auf jeden Fall reagiert werden sollte bei inhaltlichen Fehlern in der Preisauszeichnung oder in der Produktbeschreibung, sowie bei Ansprache der falschen Zielgruppe. Zu rechtlichen Problemen kann auch ein nicht funktionierender Abmeldelink führen. Anders dagegen sieht es bei Rechtschreibfehlern, einem vorangestellten „TEST“ im Betreff oder einem doppelten Versand aus. Hier ist eine Entschuldigungs-Mail in der Regel nicht nötig.

Kommt es aber zu Beschwerden, sollte auf jeden Fall reagiert werden, je nach Häufigkeit entweder individuell oder global.

Newsletter Software für große Unternehmen

Jedes größere Unternehmen, ob als Online-Shop oder Hersteller, arbeitet mit Newslettern, um seine Kunden mit Neuigkeiten rund um den Betrieb oder das Warenangebot zu versorgen. Je größer das Unternehmen ist, desto ausgereifter sollte die Technik der Newsletter Software sein. Mit einem leistungsstarken Programm können Fehler vermieden und kundenorientierte Mailings geschaffen werden.

Wie bei jedem Computerprogramm gibt es auch bei Newsletter Software einfache und umfangreichere Lösungen. Für einen kleinen Online-Shop, der weniger als 1.000 Kunden hat, sind simple Programme fürs E-Mail-Marketing von Vorteil. Ein großer Implementierungsaufwand stünde in keinem Verhältnis zum Nutzen, den der Shopbetreiber davon hat. Großunternehmen, die über eine eigene Marketingabteilung verfügen, können dagegen mehr Arbeitskraft für das Newsletter-Marketing aufwenden. Aus diesem Grund ist Newsletter Software für diesen Bereich sehr umfangreich und bietet zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. Neben modernen Analysetools sollte ein solches Programm über die nötigen Features für die optimale Anpassung auf die Zielgruppe verfügen.

Wichtige Elemente für eine effiziente Newsletter Software, die speziell für große Unternehmen interessant sein kann, sind u.a.:

  • schnelle und einfache Adressgenerierung
  • eine leicht handhabbare Benutzeroberfläche
  • Vorschaumodi, die auf den Mail-Client abgestimmt sind
  • Live-Tracking des versendeten Newsletters
  • globales Versenden von Newslettern in verschiedenen Sprachen
  • Geotargeting der Newsletterempfänger

Die Liste ließe sich bequem um weitere Aspekte erweitern. Grundsätzlich gilt: je komplexer die Newsletter Software gestaltet ist, desto zielgerichteter können die Newsletter verschickt werden. Für größere Unternehmen ist nicht allein die Masse der Newsletter relevant, sondern letzten Endes die Response auf die Mailings. Ein wirkungsvolles Programm fürs E-Mail-Marketing sollte demnach der Unternehmensgröße angepasst sein.

Best Practice Artikel zum Versandzeitpunkt

Volker Wiewer von eCircle erläutert in seinem Artikel, was es bei der Wahl des Versandzeitpunkt eines E-Mailings zu beachten gibt. Natürlich gibt es auf diese Frage keine pauschale Antwort. Daher werden wichtige Faktoren für die richtige Entscheidung beleuchtet. Dazu gehört vor allem die Betrachtung der Zielgruppe – B2B oder B2C – und deren Verhaltensweisen. Aber auch saisonale Abhängigkeiten spielen eine Rolle. Im Endeffekt muss jeder Versender durch Test herausfinden, welcher Wochentag und welche Uhrzeit für den eigenen Newsletter die besten Resultate bringt.

Zum Best Practice Artikel „Wann ist der optimale Versandzeitpunkt für eine E-Mail?