Gmail Grid View: Werbung-Tab wird zum bildlastigen Katalog

Newsletter und Werbe-E-Mails landen automatisch im Reiter “Werbung” des Gmail-Postfachs. Werbetreibende hatten bislang – nicht ganz zu unrecht – Angst, dort ungesehen unterzugehen. Jetzt gestaltet sich der Tab für Gmail-Nutzer jedoch deutlich attraktiver: In Pinterest-Optik wird er zum Katalog, der zum Stöbern und Klicken einlädt.

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Email-Expo 2014: Erstmals mit E-Mailing-Award

Die Email-Expo gilt seit 2009 als ein wichtiges Branchenevent im Bereich der modernen Kundenkommunikation. Im vergangenen Jahr besuchten mehr als 1.700 Fachbesucher aus dem B2B- und B2C-Bereich und fast 50 Aussteller aus dem In- und Ausland die Fachmesse. Im Rahmen der diesjährigen Veranstaltung – am 13.04.2014 in Frankfurt – werden alle Aspekte der Marketing-Automation und des Data-Driven Marketings durchleuchtet und aktuelle Trends wie Big Data, Personalisierung und Cross Channel Marketing besprochen. Besucher dürfen sich auf zahlreiche Aussteller und internationale Marketing-Experten aus den Bereichen Mobile sowie Leadgenerierung und Adressgewinnung freuen.

Themen im Überblick

  • Marketing-Automation
  • Data-Driven Marketing
  • Leadgenerierung und Adressgewinnung
  • Mobile E-Mail-Marketing
  • Content Marketing
  • Social Media
  • SEO
  • Recht und Datenschutz
  • Retargeting
  • Big Data
  • Cross Channel Marketing

E-Mailing-Award 2014

In diesem Jahr gibt es allerdings noch ein Highlight: Erstmals wird auf der Email-Expo der E-Mailing-Award 2014 verliehen. Besonders erfolgreiche E-Mail-Kampagnen und Newsletter werden vom Fachinformationsdienst E-Mail Marketing Forum ausgezeichnet. Die Bewerbungsunterlagen können unter bewerbunge[at]e-mailing-award.de angefordert werden, Einsendeschluss ist der 31. März 2014.

Unbeliebt, aber wichtig: Zeiterfassung für Projekte

Zeiterfassung ist nicht immer ein beliebtes Thema. Viele Mitarbeiter empfinden das detaillierte Protokollieren ihrer Arbeitszeiten und Aufgaben als lästig oder fühlen sich dadurch sogar überwacht. Dabei ist Zeiterfassung für Unternehmen sehr wichtig, denn sie ist ein grundlegendes Instrument für Kalkulation, Abrechnung sowie Controlling und deckt Verbesserungsmöglichkeiten für Prozesse und Ressourcenverteilung auf. Schon in der Gründungsphase sollte die Erfassung von Arbeitszeiten deshalb in der Unternehmenskultur verankert werden.

askdante-logoDamit die Zeiterfassung so komfortabel wie möglich für die Mitarbeiter ist, sollte nicht mit Excel-Listen oder manuellen Zeitnachweisen gearbeitet, sondern eine entsprechende Software eingesetzt werden. Anbieter gibt es viele, bekannt sind vor allem mite, clockodo, LogMyTime oder Harvest. Auf deutsche-startups.de gibt es eine Übersicht von 17 Online-Zeiterfassungs-Tools, die nicht nur für Existenzgründer interessant ist.

Neu auf dem Markt ist askDANTE, wir haben die Software mit dem Hund im Logo deshalb einmal genauer unter die Lupe genommen.

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CSA-Anforderungen für Zustellbarkeit: 20 Newsletter-Anbieter im Test

Die Zustellbarkeit spielt beim E-Mail-Marketing eine besonders wichtige Rolle. Denn was nützt der schönste Newsletter, wenn er statt im Posteingang im Spam-Ordner landet? Die Certified Senders Alliance hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine zentrale Whitelist zu schaffen. Massenversender können sich diesem Projekt anschließen, um die erfolgreiche Übermittlung ihrer Nachrichten sicherzustellen. Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist die Erfüllung von Aufnahmekriterien. Die Publicare Marketing Communications GmbH hat 20 E-Mail-Marketing Plattformen und CSA-Mitglieder auf die tatsächliche Umsetzung der technischen Zustellbarkeitskriterien überprüft.

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E-Mail-Marketing für Start-ups

Start-ups benötigen nicht nur eine kreative Unternehmensidee und eine ansprechende Präsenz im Web, der durch Suchmaschinenoptimierung und Online-Werbung zu einer verbesserten Auffindbarkeit im Web verholfen werden kann. Ebenso wichtig ist es für Gründer, Leads zu generieren, Kontakte zu potenziellen Kunden auf- und auszubauen sowie vorhandene Beziehungen zu pflegen. Dabei zählt E-Mail-Marketing zu einem der wirkungsvollsten Instrumente. Schließlich kann der Versender den Empfänger über einen Newsletter direkt, personalisiert und verhältnismäßig kostengünstig ansprechen, informieren und langfristig an das Unternehmen binden.

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OLG Frankfurt: Zulässigkeit von Double Opt-in und Werbe-E-Mails

Nachdem das OLG München die Zulässigkeit der Zusendung von Bestätigungs-E-Mails im Rahmen des Double Opt-ins in Frage gestellt hatte, bezieht nun das OLG Frankfurt im Rahmen seiner kürzlich erschienen Entscheidung dazu Stellung:

“Es mag dahinstehen, ob bereits die Übersendung der ersten Bestätigungsmail an den Beklagten mit dem Aktivierungslink in diesem Sinne eine unerlaubte Werbe-E-Mail darstellte, was äußerst zweifelhaft erscheint (vgl. dazu OLG München MMR 2013, 38 f.).”

Das OLG Frankfurt tendiert demnach dazu, die erste E-Mail des Double Opt-ins nicht als Werbe-E-Mail zu qualifizieren.

Zusendung von Zahlungsaufforderung als Werbe-E-Mail

Im vorliegenden Rechtsstreit hatte der beklagte Unternehmer dem Kläger wegen einer angeblichen Anmeldung auf dessen Online-Plattform eine Zahlungsaufforderungen per E-Mail geschickt. Im Falle einer Nichtzahlung drohte er dem Kläger mit  einem “negativen Schufa-Eintrag”. Allerdings hatte der Kläger seine Anmeldung zuvor nicht über das Double-Opt-in-Verfahren aktiviert und verweigerte somit die Zahlung.

Laut Gericht ist das Vorgehen des Beklagten zweifellos unbefugt. Schließlich wurde aufgrund der fehlenden Verifizierung der E-Mail-Adresse durch den Empfänger selbst der Vorgang des Double Opt-in nicht vollendet. Demnach hätte der Unternehmer weder annehmen dürfen, dass ein Vertragsschluss zustande gekommen sei, noch hätte dieser von einer Erlaubnis zur Zustellung von werblichen E-Mails ausgehen können. Desweiteren sei der Begriff der Werbung sehr weit zu fassen. Daher ist die Übermittlung von Rechnungen, Zahlungsaufforderungen und Mahnungen, die dem Absatz und der Verwertung eigener Leistungen dienen, als Werbung zu werten.

Beweislast liegt beim Werbetreibenden

Laut Gerichtsurteil liegt die Beweislast, ob ein Dritter oder der Empfänger selbst die Anmeldung vorgenommen hat, beim Versender der Werbung. Da der E-Mail-Empfänger seine Anmeldung nicht abgeschlossen hatte, hätte der Werbetreibende davon ausgehen müssen, dass die vorherige Registrierung durch einen unbefugten Dritten und nicht vom Empfänger selbst vollzogen wurde. Schließlich sei es der Sinn des Double-Opt-in-Verfahrens, solch einen Missbrauch auszuschließen, heißt es in der Entscheidung.

Verstoß gegen das Persönlichkeitsrecht

Das OLG Frankfurt hat weiterhin entschieden, dass die unerlaubte Nutzung der E-Mail-Adresse zu werblichen Zwecken grundsätzlich gegen das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Empfängers verstößt. Es hat diesbezüglich klargestellt, dass der Empfänger einen generellen Anspruch auf Unterlassung der Verwendung seiner E-Mail-Adressen zu geschäftlichen Zwecken außerhalb bestehender Vertragsverhältnisse hat. Das Unterlassungsgebot bezieht sich allerdings nur auf die konkret verwendete E-Mail-Adresse. Der Versender hat es also zukünftig zu unterlassen, die jeweils bezeichnete E-Mail Adresse des Empfängers für Werbezwecke zu benutzen.

Empfehlungen

Rechtsanwälte raten Newsletter-Versendern, E-Mail-Nachrichten im Rahmen des Double-Opt-in-Verfahrens sorgfältig zu archivieren, um im Falle der Beweislast abgesichert zu sein. Weiterführende Hinweise zu dem Urteil werden in Beiträgen von Rechtsanwältin Rebekka Stumpfrock und Rechtsanwalt Christian Solmecke, LL.M. gegeben.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Zur Sicherheit sollten Sie in der Angelegenheit einen qualifizierten Rechtsanwalt konsultieren.

Die besten E-Mail-Marketing Infografiken 2013

Auch in diesem Jahr haben wir wieder eine Sammlung der interessantesten Infografiken zum Thema Newsletter zusammengestellt. Die Schwerpunkte lagen 2013 deutlich auf Mobile E-Mail-Marketing und Zustellbarkeit.

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Agiles E-Mail-Marketing: Trend-Thema für 2014

Langsam wird es Zeit über mögliche Top-Themen im E-Mail-Marketing 2014 zu spekulieren. Auch wir wagen einen Blick in die Kristallkugel und sehen: Agiles E-Mail-Markting. Dieser Artikel erläutert kurz, was hinter dem Trend steckt.

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Infografik: Battle im Posteingang – Wer liegt vorn?

Der Kampf um die Aufmerksamkeit im Posteingang der Abonnenten wird immer härter.
Unternehmen müssen sich dabei nicht nur gegen die direkten Wettbewerber behaupten, sondern grundsätzlich stellt jede E-Mail eine Konkurrenz um das Interesse des Empfängers dar. Besonders hoch ist der Wettbewerb aktuell in der Vorweihnachtszeit. Return Path hat unter dem Titel “Battle im Posteingang” eine interessante Infografik erstellt, welche die Sieger und Verlierer darstellt.

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