Green Mail – Newsletter mit eingebautem Umweltschutz

Zugegeben, man denkt beim Versand von elektronischen Newslettern nicht in erster Linie an Umweltverschmutzung. Besonders nicht, wenn der Ruß spuckende Lieferwagen des Kurierdienstes vor der Tür steht, der den Papierkollegen des Newsletters gerade mühsam zustellt. Doch vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um Klimawandel, Umweltschutz und Knuts Lebensraum betrachtet man auch den Versand von Newslettern früher oder später mit kritischeren Augen.

Newsletter sind umweltfreundlich, so die landläufige Meinung. Stimmt auch zum Teil, denn schließlich werden sie mit einem Knopfdruck sekundenschnell um die ganze Welt geschickt und verbrauchen dabei einen Bruchteil dessen, was der Lieferwagen wegschluckt. Doch um das möglich zu machen, bedarf es einer riesigen Infrastruktur: Server, Netzwerke, Leitungen, private PCs etc., die alle Energie verbrauchen und nach ihrer Nutzung als Elektroschrott enden. Allein in Deutschland wurden im Jahr 2005 geschätzte 1,1 Millionen Tonnen Elektroschrott (Quelle ZVEI) produziert.

Green Mail - Newsletterversand mit eingebautem Umweltschutz

Grund genug ein Newsletter-System zu entwickeln, das diesem Umstand Rechnung trägt. Aber wie? Die Newsletter umweltneutral per Pferd und Wagen zu zustellen ist wohl kaum möglich. Was aber, wenn man der Umwelt etwas zurück gibt und mit dem Versand von Newslettern wichtige Projekte zum Umweltschutz unterstützt?

Green Mail setzt genau dort an und unterstützt ein Projekt des WWF Deutschland – den Schutz des Kaltwasser-Korallenriffs „Rockall Bank“ im Nordost-Atlantik. Die Korallenriffe spielen eine sehr wichtige Rolle im Ökosystem der Meere. Sie bieten Lebensraum für eine Vielzahl von Organismen: Seesterne, Krabben, Schwämme, auch viele unserer Speisefische nutzen die Riffe als Kinderstube.

Durch einen monatlichen Umweltbeitrag des Kunden hilft Green Mail, diesen einzigartigen Lebensraum zu erhalten und leistet so einen bescheidenen aber wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Immerhin werden können so durch ein einziges Green Mail Newsletter-System jährlich ca. 6 km² Riff geschützt werden. Das entspricht einer Fläche von rund 800 Fußballfeldern.

Weitere Informationen unter www.sitepackage.de/produkt/

Ein Gedanke zu „Green Mail – Newsletter mit eingebautem Umweltschutz

  1. Lars Müller

    Hm, stimmt, in dem Beitrag steht nicht genau, wie das funktioniert. Der Produktwebsite von sitepackage:// ist zu entnehmen, dass deren Kunden einen extra Betrag monatlich zahlen müssen und dass dieser dann gespendet wird.

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