Newsletter optimieren und Öffnungsrate steigern

Eine gute Mailingliste ist der erste Schritt, um Besucher über Neuigkeiten zu informieren. Doch der größte und beste Verteiler bringt nichts, wenn der Newsletter nicht geöffnet wird. In dieser Infografik, erstellt von der Online Marketing Site, gibt es viele Tipps, wie man E-Mailings verbessern kann.

Den Opt–In Prozess optimieren

Der erste Schritt besteht darin, den Opt-In Prozess zu überarbeiten – die Infografik zeigt einen möglichen Ablauf. Damit die Newsletter auch rechtskonform verschickt werden und die Qualität der Mailingliste nicht durch Spam-Adressen gemindert wird, sollte der sogenannte Double Opt-In Prozess zur Anmeldung genutzt werden. Hierbei muss der Interessent die eingetragene E-Mail-Adresse zunächst bestätigen, erst danach wird der Newsletter an diese Person versendet. Damit ist also sichergestellt, dass dieser Abonnent die E-Mailings auch wirklich empfangen möchte.

Im Artikel „Newsletter Öffnungsrate steigern: Deshalb ist die Öffnungsrate bei deinen E-Mails so niedrig!“ findest man eine detaillierte Anleitung, um diesen Opt–In Prozess persönlicher zu gestalten.

Newsletter persönlicher gestalten

Über die Hälfte aller Newsletter-Empfänger abonnieren zwei bis zehn Newsletter. Knapp 10 % erhalten sogar mehr als zehn (Quelle: IfD Allensbach). Bei dieser Masse ist es also wichtig, dass das eigene E-Mailing nicht untergeht. Haben die Nutzer einen persönlichen Bezug zum Newsletter, wird das nicht so schnell passieren.

Aber nicht nur der Opt–In Prozess sollte persönlich gestaltet werden, sondern auch die Nachricht selbst. Hier ist es zunächst einmal wichtig, dass der Newsletter im eigenen oder Unternehmensnamen verschickt wird. Das heißt: Absender angeben und eine persönliche E-Mail-Adresse nutzen. Ebenfalls sollte mindestens eine persönliche Grußformal verwendet werden.

Einstufung als Spam verhindern

Durch die steigende Anzahl unerwünschter E-Mails werden die Spamfilter der E-Mail-Programme immer strenger. In der Infografik gibt es einige Anhaltspunkte, die dafür sorgen, dass E-Mails nicht im Spamordner landen.

Wichtig ist zum Beispiel die richtige Textmenge, aber auch das Verwenden einiger Worte kann dafür sorgen, dass ein E-Mailing fälschlicherweise als Spam eingestuft wird. Dazu zählen zum Beispiel Begriffe wie „kostenlos“, „gratis“ oder „Millionen“, da diese häufig von Spammern genutzt werden. Aber auch Worte in Großbuchstaben gelten als Indiz für Spam. Dabei passiert das schneller als man denkt. Besonders durch Abkürzungen schleichen sich schnell Worte in Versalien ein. Ein Beispiel wäre SEO. Möchte man dieses Wort in einer E-Mail verwenden, sollte man eher auf die ausgeschriebene Version zurückgreifen, also Search Engine Optimization oder Suchmaschinenoptimierung.

Das richtige Timing zählt

Wie die Infografik verdeutlicht, ist auch das Timing beim Versenden eines Newsletters wichtig. Die Grafik zeigt unter anderem verschiedene Zeiten, in denen nicht verschickt werden sollte. Ein guter Versandzeitpunkt ist zum Beispiel zwischen sechs und zehn Uhr, da am Morgen vor der Arbeit oft die E-Mails abgerufen werden.

Rechtliche Aspekte beachten

Zu guter Letzt soll noch kurz auf die rechtlichen Aspekte verweisen werden. Genau wie bei einer Website, muss auch der Newsletter ein vollständiges Impressum besitzen. Wie die Infografik zeigt, wird dies aber häufig noch vergessen. Auch einen Abmeldelink muss der Newsletter immer beinhalten.

Infografik: Der perfekte Newsletter

infografik-newsletter

2 Gedanken zu „Newsletter optimieren und Öffnungsrate steigern

  1. Lukas

    Sehr hilfreiche Tipps zur Optimierung von Newslettern. Dass Wörter wie kostenlos und gratis zum Beispiel vermieden werden sollten, habe ich nicht gewusst und auch der passende Zeitenrahmen für themenrelevante Mails war mir noch unbekannt. Ich habe selbst in der Vergangenheit wenig Resonanz auf den Versand von Newslettern und E-Mail Marketing allgemein erhalten und vermute, dass nicht nur die wenig klickfördernden Impulse in der Betreffzeile dafür verantwortlich waren, sondern auch viele Mails in Spam-Ordnern gelandet sind. In Zukunft werde ich mich genauer mit den Spam-Indizien auseinandersetzen und Mails so gut es geht optimieren.

  2. Gerald

    Vielen Dank für den Artikel. Neben Zeitpunkt und Betreff ist natürlich auch entscheidend, an wen der Newsletter versendet wird. Gerade im Bezug auf Spam ist es wichtig, dass die Personen wirklich ein Interesse am Newsletter haben und die Adressen z.B. nicht über Umwege beschafft wurden.

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