Archiv der Kategorie: Auswertung

Artikel zu Statistiken und zur Erfolgsmessung

ARD/ZDF-Onlinestudie: 76 % der Deutschen online

Vor wenigen Tagen wurde die aktuelle ARD/ZDF-Onlinestudie zur Internetnutzung in Deutschland veröffentlicht. Grundgesamtheit war wieder die deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahren in Haushalten mit Telefonfestnetzanschluss in Deutschland, als Stichprobe wurden 1.800 Personen befragt. Demnach sind 75,9 % der Deutschen online, das sind 53,4 Millionen Internetnutzer, ein Zuwachs von etwa 2,5 % gegenüber dem Vorjahr. Im folgenden weitere Ergebnisse:

Internetnutzung nach Alter

  • Die höchsten Zuwachsraten liegen bei den über 50-Jährigen. Bei den 50-59 Jährigen sind 76,8 % ( gegenüber 69,1 % in 2011), bei den über 60-Jährigen 39,2 % online (gegenüber 34,5 % in 2011).
  • Bei den unter 40-Jährigen sind nahezu 100% online.
  • Lediglich bei den 40-49 Jährigen ist die Zahl leicht rückläufig (89,4 % in 2012 gegenüber 90,7 % in 2011).
  • Die durchschnittliche Verweildauer ist mit 133 Minuten pro Woche im Vergleich zu den Vorjahren etwas gesunken, am längsten online sind die 14-29 Jährigen mit 168 Minuten. Auch die Männer sind mit 148 Minuten gegenüber den Frauen mit 118 Minuten überdurchschnittlich lange online.

Mindestens einmal wöchentlich genutzte Anwendungen

  • Mit 83 % sind Suchmaschinen wie im Vorjahr die am häufigsten genutzte Anwendung.
  • Ebenfalls wie im Vorjahr liegt das Senden und Abrufen von E-Mails auf dem zweiten Platz (79 %), bei den unter 40-Jährigen sind es sogar über 80 %. Immerhin 34 % der Befragten interessiert sich im Internet ausschließlich für E-Mails.
  • Die zielgerichtete Informations- und Angebotssuche liegt mit 61 % auf Platz 3.
  • Online-Communities nutzen im Durchschnitt 36 %, bei den 14-29 Jährigen sind es sogar 75 %.
  • Die Grundhaltung bei der Nutzung des Internets ist immernoch eher passiv-konsumierend als aktiv-gestaltend.

Geräte für den Internetzugang

  • Auch 2012 geht der überwiegende Teil der Internetnutzer mit dem stationären PC ins Internet (73 %), im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl leicht gesunken (75 % in 2011).
  • Im Gegensatz dazu steigt der Zugang über Laptops mit 58 % gegenüber 53 % in 2011 an.
  • Über Handys und Smartphones gehen 22 % der Befragten ins Netz, gegenüber 2010 hat sich dieser Wert nahezu verdreifacht. 4 % gehen über Tablets ins Internet.
  • Der Zugang per Smartphone ist bei den 14-29 Jährigen überdurchschnittlich (45 %), Tablets sind mit 6 % dagegen eher noch eine Domäne der Älteren (30-49 Jährigen).
  • Bei den Smartphone-Besitzern liegt mit 18 % gegenüber den Tablet-Besitzern mit 8 % der Nutzungsschwerpunkt deutlich mehr auf Sozialen Netzwerken.

Mobile Internetnutzung

  • 23 % der Befragten nutzen das Internet mobil, seit 2010 hat sich der Wert damit nahezu verdoppelt.
  • Das Internet unterwegs nutzen vor allem Männer (27 %) und Jüngere (42 % der 14-29 Jährigen).
  • Jeder vierte deutsche Onliner nutzt Apps, im Vorjahr waren es noch 17 %.
  • Am häufigsten vwerwendet werden Apps mit aktuellen Nachrichten und Wetterdienste, gefolgt von Verkehrsdiensten. Apps sozialer Netzwerke stehen auf Platz 3, gefolgt von Instant-Messaging und Spiele-Apps auf den weiteren Plätzen.

Weitere Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2012 findet man auf der gleichnamigen Website.

Nutzung von Webmail-Diensten in Europa

Mit Webmail-Diensten können die E-Mails direkt im Browser verwaltet werden, bekannte Anbieter sind beispielsweise Gmail, Yahoo! und Outlook.com, ehemals Hotmail. comScore hat die Verbreitung dieser Dienste in Europa im Juni 2012 untersucht.

In Deutschland nutzen 66,5 % der Internetnutzer einen Webmail-Dienst, im Vergleich zu den weiteren neun untersuchten europäischen Ländern bedeutet dies den letzten Platz. Spitzenreiter in der Nutzung sind Großbritannien (82,7 %), Spanien (79,2 %) und die Niederlande (78,9 %). Die Reichweite der Webmail-Dienste in Deutschland ist sogar um 0,7 % zurückgegangen, bedingt durch das schnelle Wachstum der Internet-Nutzerzahlen bei uns.

Mit 108,2 Mio. die meisten Nutzer in ganz Europa hatte im Juni der Anbieter Hotmail (mittlerweile Outlook.com), weiter abgeschlagen auf den Plätzen zwei und drei liegen der Google-Dienst Gmail (74,7 Mio.) sowie Yahoo! (44,3 Mio.). Bei der monatlichen Nutzungsdauer haben mit 127,3 Minuten dagegen die Yahoo!-Nutzer die Nase vorn, gefolgt von Hotmail (110,7 min.) und Gmail (59,5 min.).

René Kulka hat die Ergebnisse der comScore-Studie in einer Infografik noch einmal übersichtlich zusammengefasst.

Webanalyse und E-Mail-Marketing verknüpfen

Nach der Newsletter-Auswertung ist vor der Webanalyse. Anhand von Kennzahlen wie Zustellrate, Öffnungsrate und Klickrate kann man eine Newsletter-Auswertung vornehmen und Ausgaben miteinander vergleichen. So lassen sich Rückschlüsse auf die Performance der Betreffzeile oder die Relevanz der Themen ziehen. Hierbei findet die Betrachtung jedoch stets innerhalb des Newsletters statt. Angestrebte Konversionen, wie beispielsweise ein Download oder ein Produktkauf, die durch Klick auf Call-to-Action-Elemente im Newsletter erreicht werden sollen, befinden sich jedoch außerhalb der E-Mail auf der Landingpage einer Website.

Wie kann man nun messen, wie hoch die Konversionsrate aus dem Newsletter heraus tatsächlich ist? Indem man die Newsletter-Software mit einem Webanalyse-Tool, wie beispielsweise Google Analytics, verknüpft. Der Newsletter wird im Kampagnen-Tracking mit einem Parameter gekennzeichnet, sodass die Herkunft der Seitenbesucher identifiziert und in der Webanalyse ausgewertet werden kann.

Indem man die Bestellung oder den Download eines PDFs mit Google Analytics misst, kann verfolgt werden, ob es tatsächlich zu einer Konversion gekommen ist. Doch nicht nur Konversionen sind interessant, sondern auch das Besuchsverhalten der Newsletter-Abonnenten auf Website. Die aufgerufenen Seiten geben Rückschlüsse auf Interessen und somit Anhaltspunkte zur Optimierung der inhaltlichen Relevanz des Newsletters. Auch Warenkorb-Abbrecher können im nächsten Mailing gezielt angesprochen werden. Behavioral E-Mail-Marketing ist das Stichwort.

Durch die Anbindung von E-Mail-Kampagnen an die Webanalyse wird es zudem möglich, deren Erfolg und Performance mit anderen Instrumenten, wie etwa Bannern oder AdWords-Anzeigen, zu vergleichen. Neben Google Analytics gibt es noch viele weitere Anbieter von Webanalyse-Tools. Im folgenden eine kurze Übersicht:

Zustell-, Öffnungs- und Klickrate in Deutschland: 01/2012

Es ist wieder Zeit für die Benchmarkstudie von Epsilon über Öffnungsraten, Klickraten und Zustellraten in der EMEA-Region – die Ergebnisse des ersten Quartals 2012 liegen vor. Für  Deutschland verzeichnet sich ein leichter Abwärtstrend bei Öffnungs- und Klickrate, aber ohne Grund zur Sorge:

  • Die Zustellrate bleibt mit 96,2 % nahezu konstant gegenüber dem Vorjahresquartal (1/2011) sowie dem vergangenen Quartal (4/2011).
  • Die Öffnungsrate beträgt 24,4 % und sinkt damit im Vergleich zum Vorjahresquartal (26,3 %) leicht, im Vergleich zum vergangenen Quartal (24,5 %) liegt kaum Veränderung vor.
  • Die Klickrate beträgt 9,1 % und sinkt damit ebenfalls im Vergleich zum Vorjahresquartal (11,8 %) und zum vergangenen Quartal (10,3 %).

Mit diesen Werten liegt Deutschland knapp unter dem Durchschnitt der EMEA-Region. Dass die Bedeutung von E-Mail-Marketing auch in Zeiten von Social Media weiter steigt, zeigt die Entwicklung des Gesamt-E-Mail-Aufkommens im Vergleich zum Vorjahreszeitraum: Hier verzeichnete sich ein Zuwachs von 57 %.

Wieder einmal ist es also geboten, die Notwendigkeit und die Vorteile von Social E-Mail-Marketing zu betonen. Tipps zur erfolgreichen Verknüpfung von E-Mail-Marketing und Social Media findet man beispielsweise in unserem Gastartikel auf onlinemarketing.de

E-Mail-Marketing Kennzahlen im 3D-Modell

Kennzahlen sind eine wichtige Auswertungs- und Vergleichsmethode im E-Mail-Marketing.  Welche Branchen weisen dabei ähnliche Werte auf? Und wie korrelieren unterschiedliche Kennzahlen miteinander – oder eben nicht? René Kulka hat die Ergebnisse einer Studie von MailChimp aus dem Jahr 2010 in ein 3D-Modell übertragen. Dargestellt werden dabei drei Ebene: die x-Achse bildet die Öffnungs- und Klickrate ab, die y-Achse die Bounces und die z-Achse stellt die Abmelderate dar. Die Ergebnisse lassen sich anhand ihrer Positionen im Modell zu Clustern zusammenfassen und farblich visualisieren.

Interessant ist dabei vor allem die Interpretation der Platzierungen innerhalb des Modells. Warum zum Beispiel weisen Soziale Netzwerke und Communities eine überdurchschnittlich hohe Abmelde- und Bouncerate auf und eine unterdurchschnittliche Öffnungs- und Klickrate? Und warum weisen einige Cluster durchgängig unterdurchschnittliche Werte auf? Weshalb haben prominente Branchen unterdurchschnittliche Öffnungs- und Klickraten, trotz durchschnittlicher Abmelde- und Bouncerate?

Leider sind die Ergebnisse schon etwas älter und die Erhebungsweise nicht ganz transparent, sodass man sich nicht zu sehr auf Details stützen, sondern eher allgemeine Zusammenhänge erklären sollte:

Aktuelle Zahlen zu Online-Marketing, Auswertung und Optimierung

Im Vorfeld der diesjährigen Fachmessen Email-Expo, Search-Expo und UX-Expo wurde im Auftrag der Messe-Frankfurt in Kooperation mit promio.net eine Expertenstudie zum Online-Marketing durchgeführt. Dabei wurden Marketing-Verantwortliche aus Deutschland online dahingehend befragt, welche Maßnahmen sie 2012 am stärksten einsetzen und ob deren Performance gemessen und optimiert wird.

Ein Großteil der Marketing-Verantwortlichen hat die Notwendigkeit von Erfolgsmessung und Auswertung erkannt. Und wer misst, optimiert in der Regel auch.

Zusammensetzung im Online-Marketing-Mix

  • 89 % betreiben eine eigene Webseite
  • 82 % betreiben E-Mail-Marketing
  • 62 % betreiben SEO
  • 56 % betreiben SEA
  • 48 % betreiben Social Media Marketing
  • 44 % betreiben Bannering

Auswertung im Online-Marketing-Mix

  • 97 % messen ihre SEA-Maßnahmen
  • 91 % werten ihre Aktivitäten im E-Mail-Marketing aus
  • 83 % prüfen die Ergebnisse von Bannering
  • 65% messen ihre SEO-Maßnahmen
  • 63 % überprüfen ihre Performance in Sozialen Netzwerken

Optimierung von Online-Marketing

  • 97 % optimieren hin und wieder bis regelmäßig ihre SEA-Maßnahmen
  • 82 % optimieren ihre SEO-Performance
  • 80 % optimieren ab und zu bis regelmäßig die Performance-Steigerung im E-Mail-Marketing
  • 31 % optimieren regelmäßig ihre Maßnahmen in sozialen Netzwerken

Zur Auswertung und Optimierung lassen sich Unternehmen von Google AdWords oder professionellen Agenturen unterstützen. Viele arbeiten aber auch in Eigenregie.

Formelsammlung für das E-Mail-Marketing

Über die finale Aussagekraft von E-Mail-Marketing-Statistiken lässt sich sicherlich streiten. Dennoch hat sich eine Reihe von Kennzahlen im E-Mail-Marketing durchgesetzt, die eine erste Orientierung sowie eine Vergleichsmöglicheit bei der Newsletter-Auswertung liefern können. Mit Begriffen wie Öffnungsrate, Klickrate und Conversion-Rate hantieren wir täglich. Aber wie genau berechnen sich diese Kennzahlen eigentlich und was sollte man beim Einsatz bedenken?

Phase 1: Versand, Zustellbarkeit und Abmeldungen

Kennzahlen, welche die Zustellbarkeit des Newsletters betreffen,  lassen sich relativ fehlerfrei und unmissverständlich erheben.

Zustellrate (%): Empfänger / Abonnenten * 100 %
Rückläuferquote (%): Rückläufer / Abonnenten * 100 %
Abmelderate / Churnrate (%): Abmeldungen / Abonnenten * 100 %

Phase 2: Öffnungen und Klicks

Wenn man im Normalfall von der Öffnungsrate spricht, ist die sogenannte Netto-Öffnungsrate gemeint. Das bedeutet, dass die Anzahl der Öffnungen im Verhältnis zur Anzahl der Empfänger betrachtet wird. Die Brutto-Öffnungsrate dagegegen bezieht sich auf die Gesamtzahl aller Abonnenten. Die Zustellbarkeit wird hierbei nicht berücksichtigt, die Aussagekraft ist dementsprechend geringer.

Öffnungsrate (%): Öffnungen / Empfänger * 100 %
Brutto-Öffnungsrate (%):  Öffnungen / Abonnenten * 100 %

Achtung: Bei der Ermittlung der Öffnungsrate können die Öffnungen von Newslettern bei aktivierter Bildunterdrückung im E-Mail-Programm nicht berücksichtigt werden, da die Öffnung einer E-Mail über eine 1×1 Pixel große Grafik, das sogenannte Zählpixel, ermittelt wird.

Wenn man im Normalfall von der Klickrate spricht, sollte man von der Unique-Klickrate ausgehen: Das bedeutet, dass Mehrfachlicks eines Empfänger auf denselben Link nicht berücksichtigt werden und die Klickrate nicht künstlich in die Höhe getrieben wird. Werden Mehrfachklicks berücksichtigt, ist die Klickrate entsprechend höher und wenig aussagekräftig.

Klickrate (unique) (%): Klicks / Empfänger * 100 %
Klickrate (mehrfach) (%): Mehrfachklicks / Empfänger * 100 %

Phase 3: Konversionen

Die durch den Newsletter beabsichtigte Konversion besteht aus einem vorab definierten Ziel,  beispielsweise einem Kauf, einer Anmeldung oder einem Download. Wie bei der Klick- und Öffnungsrate können auch bei der Ermittlung der Konversionsrate unterschiedliche Kennzahlen zugrunde gelegt werden. Je nach Basis erhöht sich die Konversionsrate, dies gilt es beim Vergleich zu beachten. Aussagekräftig sind vor allem die Betrachtung in Abhängigkeit der Empfänger oder Klicks, da die Öffnung selbst eine eher unzuverlässige Kennzahl ist.

Konversionsrate (%): Käufe / Abonnenten * 100 %
Konversionsrate (%): Käufe / Empfänger * 100 %
Konversionsrate (%): Käufe / Öffnungen * 100 %
Konversionsrate (%): Käufe / Klicks * 100 %

Social E-Mail-Marketing: Was wird am häufigsten geteilt?

Die Wichtigkeit und das Potenzial von Social E-Mail-Marketing betonen wir immer wieder. Mit den sogenannten SWYN-Links können Newsletter-Empfänger die Inhalte in ihren Sozialen Netzwerken viral verbreiten und die Reichweite eines Newsletters so enorm erhöhen.

Es liegt natürlich auf der Hand, dass nicht alle Newsletter-Inhalte in gleichem Maße zum Teilen anregen. Emailvision hat den Erfolg unterschiedlicher E-Mail-Kampagnen ausgewertet – einige Ergebnisse waren zu erwarten, andere überraschen:

  1. Mit Abstand am häufigsten geteilt wurden E-Mails, die einen Rabatt beinhalten.
  2. An zweiter Stelle stehen humorvolle Inhalte.
  3. Überraschenderweise werden E-Mails, die einen direkten Anreiz zum Teilen enthalten, nicht häufiger geteilt, als Newsletter mit neuen Informationen, ohne jeglichen Aufruf zum Teilen.

Zustell-, Öffnungs- und Klickraten in Deutschland und EMEA-Region

Zustellrate, Öffnungsrate und Klickrate – vierteljährlich analysiert Epsilon International in seiner Trend- und Benchmarkstudie den Erfolg von E-Mail-Marketing Kampagnen in der EMEA-Region (Europe, Middle East, Africa). Die aktuellen Ergebnisse für das vierte Quartal 2011 stehen fest, für Deutschland bedeutet dies:

  • Die Zustellrate ist von 96,7 % im vierten Quartal 2010 auf aktuell 96,4 % gesunken.
  • Die Öffnungsrate ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 24,9 % auf 24,5 % gesunken.
  • Die Klickrate ist von 10,2 % im vierten Quartal 2010 auf 10,3 % gestiegen.

Im Vergleich zu den Durschnittswerten der gesamten EMEA-Region, steht Deutschland etwas besser dar: Zustellrate und Klickrate liegen leicht über dem Durchschnitt, die Öffnungsrate allerdings leicht darunter. Die Gewinner der Studie sind beispielsweise Dänemark und die Niederlande, wo die Öffnungsrate etwa dreimal so hoch ist wie in Deutschland und im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwischen 37 % und 49 % gestiegen ist.  Auch die Öffnungsrate in der Schweiz zählt mit 30,4 % zu den höchsten in der Region.

Im Vergleich mit Nordamerika kann die EMEA-Region weiter punkten: Während Zustell- und Öffnungsrate im vierten Quartal 2011 etwa gleichauf liegen, ist die durchschnittliche Klickrate mit 9,9 % fast doppelt so hoch wie in Nordamerika.

Lesen, Schreiben, Löschen: Zahlen zur täglichen E-Mail-Nutzung

Wie nutzen wir E-Mail eigentlich? Wie viel Zeit verbringen wir dabei täglich mit der Nutzung? Und womit verbringen wir die meiste Zeit? Dieser und ähnlicher Fragen ist das Unternehmen Baydin, Entwickler des E-Mail-Plugins Boomerang und des Email Game, auf den Grund gegangen: Daten von 5 Millionen E-Mails wurden ausgewertet, um Erkenntnisse über das Nutzerverhalten zu ziehen:

  • Der durchschnittliche E-Mail-Nutzer erhält 147 Nachrichten täglich und verbringt 2,5 Stunden am Tag mit E-Mail.
  • Ein Großteil der Zeit fällt dabei für die Bearbeitung einiger weniger (12), dafür aber wichtiger, E-Mails an (90 Minuten).
  • Durchschnittlich werden 40 E-Mails pro Tag geschrieben, das Verfassen einer Nachricht dauert dabei im Schnitt etwas über 70 Sekunden.
  • Eine E-Mail zu löschen, geht am schnellsten: in der Regel dauert dies 3 Sekunden. 80 % der gelöschten E-Mails ereilt ihr Schicksal sogar noch unterhalb von 3 Sekunden.
  • Insgesamt löschen wir pro Tag etwa 70 E-Mails, das dauert gerade einmal 5 Minuten.

Wie nicht anders zu erwarten, wird die entsprechende Infografik mit den kompletten Ergebnissen gleich mitgeliefert.