Archiv der Kategorie: Gestaltung

Artikel, die das Layout von Newsletter thematisieren

Schlechte Praktiken bei der Abmeldung

Es sollte jedem Abonnenten möglich sein, sich von einem Newsletter wieder abmelden zu können. Dies ist auch gesetzlich verankert, d.h. in jedem Newsletter muss ein entsprechender Link für die Abmeldung vorgesehen werden. Meiner Meinung nach sollte man es dem Abonnenten leicht machen, sich abzumelden, denn allzu versteckte Links oder andere Hindernisse wirken eher unseriös. Das sieht auch Tamara Gielen von BeRelevant! so. Sie nennt Praktiken bei der Abmeldung, die nun wirklich nicht sein müssen. Einige möchte ich hier gerne wiedergeben.

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Newsletter auf Netbooks

Seit Mitte letzten Jahres boomen die Notebooks im Taschenbuchformat und haben inzwischen einen Marktanteil von 20 Prozent im Notebook-Segment erreicht. Die Displays sind 8,9 oder 10,2 Zoll groß und ihre Auflösung liegt, bis auf wenige Ausnahmen, bei 1024×600 Pixel. Als Betriebssystem kommt meistens entweder Windows XP Home oder Linpus Linux Lite zum Einsatz. Bei Linpus handelt es sich um ein Betriebssystem mit einer sehr reduzierten Oberfläche und kaum Möglichkeiten für individuelle Anpassungen.

Wie sieht es mit der Darstellbarkeit von Newslettern auf solchen Netbooks aus? Nun ja, von Seiten der Software ist Linpus bestens mit dem Mozilla Thunderbird ausgestattet und bietet daher eine sehr gute Basis. Für Windows XP lässt sich keine eindeutige Aussage treffen, da hier die Möglichkeit gegeben ist beliebig Software zu installieren. Ein viel wichtigerer Aspekt ist die Auflösung. 600 Pixel in der Höhe sind nicht wirklich viel Platz für einen HTML-Newsletter um Interesse zu wecken und zum Weiterlesen anzuregen. Hier spielen ja auch noch die Programmelemente mit Menü und Icons mit rein. Noch weniger Platz bleibt wenn der Empfänger die Mail in dem Vorschaufenster anzeigt, was laut einer Studie 26,6 Prozent der Nutzer tun.

René Kulka geht in einem Blogartikel auf dieses Problem ein und bespricht einen Newsletter, welcher auch im Vorschaufenster funktioniert. Falls ich jemanden nun Appetit auf ein Netbook gemacht habe, so kann er sich auf den Seiten der PC Welt mit einem Test von Netbooks aus diesem Februar informieren.

Werbung in Newslettern wirkt

Ich hab mich schon oft gefragt, ob Werbebanner in Newslettern tatsächlich die Wirkung erzielen, die sie erzielen sollen. IP Deutschland ist ebenfalls dieser Frage nachgegangen und analysierte die Wirksamkeit der Banner anhand von Barclaycard.

Der Kreditkartenanbieter platzierte in mehreren Ausgaben des RTL-Newsletters seine Anzeigen und erreichte damit folgende Ergebnisse:

  • 17% der Leser haben den Banner angeklickt
  • nahezu jedem Zweiten der Befragten ist die Barclaycard-Werbung aufgefallen
  • deutlich mehr als jeder Zweite empfindet die Anzeige als nicht störend

Somit kann man von einer überwiegenden Akzeptanz von Werbung in Newslettern sprechen.

Quelle:

http://www.emailmarketingblog.de/2009/02/23/ip-deutschland-werbung-in-newslettern-wirkt/

50 freie Iconsets

Von Zeit zu Zeit veröffentlicht das Smashing Magazine eine Liste mit freien Iconsets, welche teilweise auch kommerziell eingesetzt werden dürfen. Gestern hat es eine weitere Liste herausgegeben in der Icons zu finden sind, die vielleicht auch einen Newsletter aufhübschen könnten.

Verbreitung von Schriftarten im Web

Karin Wehle von Webmasterpro hat vergangene Woche einen sehr interessanten Artikel mit dem Titel  „Die aktuelle Verbreitung von Schriftarten bei Web-Usern“ veröffentlicht. Darin analysiert sie, welche Schriftarten im Web die meiste Verbreitung finden und auf welchen Systemen diese standardmäßig installiert sind. Das Ergebnis ist nicht wirklich überraschend, da man sich im Laufe der Zeit immer mit den gleichen Schriften herumschlägt. Trotzdem bietet der Artikel einen guten Überblick und hilft im Zweifel bei der Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Schriftart. Das Thema Schriftarten ist natürlich auch interessant für HTML-Newsletter welche auf einer Vielzahl von Systemen korrekt angezeigt werden sollen.

Die Analyse wurde mit Hilfe des JavaScript/CSS Font Detectors durchgeführt. Es ist nettes kleines Tool, das die im Browser zur Verfügung stehenden Fonts anzeigt.

Ohne Klarheit in der Sprache …

… ist der Mensch nur ein Gartenzwerg. Das sangen schon Element of Crime in ihrem legendären „Alle 4 Minuten“ – der Lied gewordenen Diskussion über Sinn und Unsinn von Alltagsbegriffen, so wie nur Betrunkene sie führen können. Ich möchte nun – selbstverständlich im nüchternen Zustand – auf einen Missstand aufmerksam machen, der meines Erachtens ebenso relevant ist, wie die Tatsache, dass Element of Crime sich fragen, ob die teilweise überirdisch fahrende Berliner U-Bahn so heißen darf, „denn schließlich steht das U für Untergrund“.

Ähnlich ergeht es im Web-Alltag dem ALT-Attribut, das in IMG-Tags eingesetzt wird. Besonders bei der HTML-Umsetzung von Newslettern entbrennt immer wieder die Frage, ob man das ALT-Attribut verwenden sollte oder nicht. Standardkonform wäre es. Aber was ist in E-Mails schon Standard? Meiner Ansicht nach kann man das Attribut getrost weglassen, denn geblockte Bilder ohne Alternativtext werden viel öfter nachgeladen als solche, zu denen etwas geschrieben steht.  Ein Problem, das sich im Web in der Form gar nicht stellt. Dort ist das ALT-Attribut essentiell.

Das Thema dieses Beitrags soll aber nicht der Einsatz des genannten Attributs sein, sondern seine allgegenwärte Verleumdung als Tag. Es sei ein für alle Mal klar gestellt, dass der Begriff ALT-Tag grundverkehrt ist. Es gibt keinen solchen Tag. Das scheint aber sogar Autoren rennomierter Blogs, Fachmagazine und Produkthersteller aus der E-Mail-Marketing-Branche wenig zu kümmern. Immer wieder begegnet man der Empfehlung den ALT-Tag einzusetzen. So ein Blödsinn! Gemeint ist der Einsatz des ALT-Attributs im IMG-Tag. Ich möchte daher meinen Appell an alle Verantwortlichen richen, in Zukunft mehr Achtsamkeit beim Einsatz von Fachbegriffen walten zu lassen.

Wir wissen schließlich eines ganz sicher: Gartenzwerge haben keine E-Mail-Adresse.

30 kostenlose Newsletter-Templates

Campaign Monitor ist einer der größten Versender von Newslettern weltweit. Zum Kundenstamm gehören große Namen wie ebay, Yahoo, Nike oder auch Intel. Anfang Dezember 2008 wurde die komplette Website überarbeitet und mit einem frischen Anstrich versehen. Im Zuge dessen hat Campaign Monitor auch einige der 30 freien Newsletter-Templates überarbeitet und mit allen gängigen Clients getestet. Leider schweigt sich die Seite darüber aus inwieweit man die Templates benutzen darf: ob kommerziell oder nicht, nur im Zusammenspiel mit Campaign Monitor oder überall… Hier ist also Vorsicht angesagt. Nichtsdestotrotz können die Newsletter aber sicherlich als Inspirationsquelle für Design und Code dienen.

Schriftarten in Hotmail

Hotmail von MSN ist ja hinlänglich bekannt dafür, dass es einige CSS-Selektoren und Eigenschaften in HTML-E-Mails nicht unterstützt. Besonders betoffen sind Hintergründe und Listen. Immerhin agiert es kompatibler als sein großer „Desktop“-Bruder Outlook 2007, aber eine bisher nicht so bekannte Schwäche des Microsoft Webmail-Systems betrifft überraschenderweise etwas sehr rudimentäres: die Schriftarten.

Merkwürdigerweise funktionieren einige Fonts, wenn man sie per CSS zuweist, manche wiederum nicht. Wie sich herausstellt, werden diejenigen Schriftarten ignoriert, die im Stylesheet in Anführungszeichen gesetzt werden, weil ihr Name Leerzeichen enthält. Zu nennen wären hier als Beispiel die populären Schnitte der Trebuchet MS (das MS steht übrigens für Microsoft) und der Lucida Sans bzw. Grande. Hotmail wandelt nämlich ein Anführungsweichen pflichtbewusst in ein " um. Für das Stylesheet leider ungünstig.

Abhilfe schafft einfach das Weglassen der Anführungszeichen.

Acid-Test deutscher Webmail-Anbieter

Im April diesen Jahres habe ich einen Artikel über das Email Standards Project (im weiteren Verlauf mit ESP abgekürzt) verfasst und bin darin kurz auf den Acid-Test für E-Mail-Clients eingegangen. Dieser Test umfasst, ähnlich wie bei dem Acid-Test für Browser, verschiedene Elemente die von einem guten Client ohne Probleme dargestellt werden sollten. Auf der Seite vom ESP werden verschiedene Clients auf Grundlage dieses Tests beurteilt. Leider fehlen dort deutsche Webmail-Anbieter, was ich, wie im oben genannten Artikel angekündigt, mit diesem Artikel nachholen möchte.

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Gib ALTs (k)eine Chance

Bekanntermaßen verlangen die HTML-Standards des W3C den Einsatz von ALT-Attributen in IMG-Tags. Das bedeutet für alle Nicht-Quellcode-Versierten, dass man zu jedem Bild, jeder Grafik, jedem Foto einen passenden alternativen Beschreibungstext liefern sollte. Gedacht ist das für den Fall, bei dem Bilder aus technischen oder sonstigen Gründen nicht angezeigt werden. Ein gutes Beispiel sind Newsletter …

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