Archiv der Kategorie: Social Media

Artikel, die sich mit Sozialen Netzwerken beschäftigen

Social E-Mail-Marketing in der Praxis

Es ist naheliegend, dass Soziale Medien nicht nur die Nutzung des Web nachhaltig verändern, sondern auch Einfluss auf andere Internetdienste wie etwa E-Mail nehmen. Hinter dem Begriff Social E-Mail-Marketing verbirgt sich nun kein gänzlich neuer Umgang mit elektronischen Nachrichten, sondern vielmehr deren Weiterentwicklung und Anpassung an die Möglichkeiten im Social Web. Dabei geht es natürlich auch um die Verbesserung ihrer Wirkung im Sinne des Marketings. Wie das in der Praxis geschehen kann, beleuchtet diese Abhandlung.

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Video-Infografik: The World of Social Media 2011

Vor Kurzem haben wir in unterschiedlichen Beiträgen den Wert der E-Mail gegenüber Sozialen Netzwerken vorgestellt, sowie deutlich gemacht, dass der Hauptkanal für eine B2C-Kommunikation immer noch die E-Mail bzw. der Newsletter ist.

Dennoch boomt Social Media, keine Frage. Die Videoinfografik „The World of Social Media 2011“ zeigt anschaulich beeindruckende Zahlen über die Nutzung unterschiedlicher Social Media Plattformen. Ein schönes Video, dass man sicher zu Beginn eines Vortrages oder einer Präsentation zum Thema für sich sprechen lassen kann.

Um beiden Kanälen gerecht zur werden, empfiehlt es sich, E-Mail-Newsletter mit Aktivitäten in Sozialen Medien zu verknüpfen. Man spricht in diesem Fall auch von Social E-Mail-Marketing. Eine geeignete Newsletter-Software dafür ist beispielsweise das sitepackage:// Newsletter-System.

Stresstest für BackTweets.com

Was haben Newsletter und BackTweets miteinander zu tun?

Ganz einfach: Wie unser Blogautor Lars Müller in seinem Whitepaper „Social E-Mail Marketing“ beschreibt, lassen sich über SWYN-Funktionen Newsletter in sozialen Netzwerken weiterempfehlen. Dabei wird ein Link zu der Webversion des weitergeleiteten Mailings geteilt. Für Versender ist es sehr interessant zu wissen, wie oft dieser weitergegeben wurde. Dies erweist sich oft als schwer, da häufig Links durch URL-Shortener modifiziert werden.

Um Link-Verbreitungen für das prominente und stark frequentierte Netzwerk Twitter zu erfassen, scheint der Freemium-Dienst BackTweets.com als sehr hilfreich. Die Suchmaschine durchleuchtet das Microblogging-Universum zielgerichtet nach Links und erkennt auch Verweise, die sich hinter Kurz-URLs verstecken. Damit genügt schon die Adresseingabe einer Newsletter-Webversion und BackTweets listet alle Nachrichten mit enthaltenen Link übersichtlich auf. Grund genug um BackTweets einen Test zu unterziehen. Dazu haben wir unseren letzten Blogbeitrag mit 14 verschiedenen URL-Shortenern gekürzt und in einzelne Tweets unter dem Twitter-Account BT_Stresstest verpackt.

Das Ergebnis: BackTweets fand 8 der 14 Verknüpfungen. Darunter sind auch die Links, die mit den weit verbreiteten Diensten bit.ly, tinyurl.com, goo.gl und is.gd ausgesendet wurden. Es kann also davon ausgegangen werden, dass ein Großteil des Gesprächsaufkommens in Twitter abgedeckt werden kann.
Jedoch erwies sich das Tool als nicht lückenlos. Erstaunlich war, dass der Link des zu Mister Wong zugehörigen Anbieters cli.gs nicht erkannt wurde.

Dennoch sind wir der Meinung, dass BackTweets einen tollen Indikator zur Weiterverbreitung von Newslettern und Nachrichten in Twitter darstellt. Ein perfekt ausgereiftes Monitoring-Tool mit Optionen zur Feinjustierung ist jedoch nicht zu erwarten.

10 Gründe für Twitter

Das Online-Magazin t3n hat einen Artikel von Social Meda Today aufgegriffen, in dem die Autorin Amy Stark 10 Gründe dafür nennt, warum Twitter der Top Social Media Kanal ist. Die Faktensammlung soll Skeptiker überzeugen, die nach wie vor glauben, der Microblogging-Dienst sei überbewertet. Hier die Punkte im Schnelldurchlauf.

  1. Twitter ist frei
  2. Twitter setzt auf Grundlagen
  3. Twitter bietet Reichweite
  4. Twitter ist Open Source
  5. Twitter-Nachrichten sind kurz
  6. Twitter erweitert den eigenen Horizont
  7. Twitter ist vielfältig
  8. Twitter ist eine übergreifende Social Media Plattform
  9. Twitter verläuft in Echtzeit
  10. Nie war das Vernetzen einfacher als mit Twitter

In den Kommentaren zum Artikel gibt es eine kontroverse Diskussion, ob diese Argumente wirklich zutreffen sind. Siehe dazu http://t3n.de/news/10-grunde-twitter-immer-noch-nr-1-social-media-kanale-307532/

Facebook Messages soll starten

Facebook hat gestern seinen neuen Dienst Messages angekündigt. In diesem Video wird das Konzept erläutert, das der Entwicklung zugrunde liegt.

Entscheidender Aspekt von Messages ist demnach, dass die Kommunikation nach Personen organisiert und alle unterschiedlichen Kanäle – wie SMS, E-Mails, Chats oder Direktnachrichten – in einem Postfach gebündelt werden sollen. Ganz bewusst betont Facebook-Gründer  Marc Zuckerberg in seiner Präsentation, man wolle keinen Google-Mail-Killer ins Rennen schicken. Und fast nebenbei bestätigen sich nun auch die Gerüchte, dass man bald eine eigene @facebook.com Adresse registrieren kann.

Die nächsten Wochen und Monate werden zeigen, ob die Nutzer das Angebot annehmen werden oder ob es bald wieder in der Versenkung verschwindet wie beispielweise das Pendant Google Wave.

Hier noch eine wichtige Stimmen und Links zum Thema

twick.it – die Erklärmaschine im Netz

Das Alles-mit-140-Zeichen-Phänomen reißt einfach nicht ab. Meine jüngste Entdeckung in diesem Zusammenhang nennt sich Twick.it und möchte in Tweet-Länge die Welt erklären. Hört sich erst einmal nicht ganz easy an, ist es am Ende aber. Und das funktioniert so:

Jeder registrierte Nutzer hat die Möglichkeit, einen Begriff mit 140 Zeichen zu erläutern. Für weiterführende Informationen lässt sich ein Link hinterlegen. Und natürlich können andere Nutzer „Twicks“ bewerten und einen abweichenden oder ergänzenden Text schreiben. Wenn man sich das Gerangel und die teilweise irrsinnig langen Artikel in der Wikipedia anschaut, klingt das nach einer pragmatischen Alternative.

Natürlich lassen sich wirklich komplexe Dinge nicht in einem Satz zusammenfassen, aber wenn einem mal wieder ein neues Buzzword oder eine merkwürdige Abkürzung über den Weg läuft, reicht ein knapper Hinweis häufig aus. Und durch den smarten Twick.it Tool Tip kann man Erläuterungen aus der „Erklärmaschine“ per WordPress Plugin ins eigene Blog oder per JavaScript in die eigene Website holen. Außerdem hat ein Nutzer bereits eine Erweiterung für Google Chrome geschrieben.

Und natürlich kann die Kurzerklärungen mit dem eigenen Netzwerk über Twitter oder Facebook teilen. Eine Runde Sache das.

Leifaden Social Media des BVDW

Die Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat einen Leitfaden mit dem Titel „Messbarer Erfolg im Social Media Marketing“ herausgebracht. Die Autoren Matthias Postel (iCompetence GmbH), Mike Schnoor (sevenload GmbH) und Anna-Maria Zahn (Business Intelligence Group GmbH) geben 10 praxisnahe Tipps für Kampagnen auf Facebook, Twitter und Co.  und wenden sich damit an Unternehmen und Agenturen, die den Einstieg in Social-Media-Aktivitäten planen. Ein besonderer Schwerpunkt sind dabei die richtige Zielsetzung und eine entsprechende Erfolgsmessung.

Zum kostenlosen PDF-Download des Leitfadens.

Gewinnspiele auf Facebook-Seiten

Gewinnspiele, Verlosungen oder Preisausschreiben sind klassische Instrumente, um Aufmerksamkeit zu erreichen und Menschen dazu zu bewegen, bestimmte Handlungen im Sinne ihrer Ausrichter vorzunehmen. Sei es nun als Motivator für ein Newsletter-Abonnement oder als Argument für die (Weiter-)Verbreitung von Inhalten in Sozialen Medien.

Als Veranstalter von Preisausschreiben gibt es neben den rechtlichen Rahmenbedingungen (z.B. § 661 BGB) auch im Social Web einige Regeln zu beachten. Im Besonderen Facebook als mittlerweile größtes Soziales Netzwerk hat hierzu entsprechende Richtlinien für Promotions aufgestellt. Demnach sind Gewinnspiele auf den beliebten Fanseiten kritisch zu beurteilen.  Und zwar untersagt Facebook seit November 2009 zusätzlich zu den üblichen Einschränkungen (Waffen, Medikamente, Glücksspiel, Alkohol, Tabak & Co.) explizit folgende Aktivitäten, die erfahrungsgemäß häufig praktiziert werden.

  • Eine Teilnahme an einem Gewinnspiel darf nicht davon abhängig gemacht werden, dass ein Nutzer Inhalte auf einer Seite veröffentlicht, z.B. auf der Pinnwand oder in Form von Foto-Uploads.
  • Es darf keine automatische Teilnahme geben, wenn Nutzer Fan einer Seite werden – also durch Klick auf die Schaltfläche „Gefällt mir“.
  • Man darf die Benachrichtigung von Gewinnern nicht über eine Kommunikation innerhalb von Facebook vornehmen, z.B. im Profil oder auch in Form einer Nachricht.
  • Die Teilnahme darf nicht abhängig von der Registrierung bei Facebook sein.

Im Endeffekt wird damit die praktische Durchführung von einfachen Gewinnspielen auf Facebook-Seiten schlicht ad absurdum geführt. Lediglich der Hinweis auf ein Gewinnspiel erlaubt. Facebook möchte vielmehr, dass man eine Drittanwendung zur Durchführung nutzt – oder eine eigene entwickelt. Diese Anwendungen werden nämlich beim jeweiligen Anbieter gehostet und nicht bei Facebook selber.

Weitere Quellen:

SWYN-Funktion bei XING

Das Soziale Netzwerk XING (früher OpenBC), das besonders in Deutschland bei Geschäftsleuten sehr populär ist, erlaubt Mitgliedern nun endlich das Teilen von Inhalten. Mit einem neuen SWYN-Feature (Share With Your Network) können Nutzer interessante Seiten oder Blogartikel innerhalb des Netzwerks weiterempfehlen. Bei Facebook gehört so etwas zum Standardrepertoire und wird ausgiebig genutzt. Es wurde also Zeit, dass XING nachzieht.

Mehr Informationen im Corporate Blog net.work.xing und optivo Blog.