Archiv der Kategorie: Technik

Artikel, die technische und Software-Themen abhandeln

Newsletter Software für große Unternehmen

Jedes größere Unternehmen, ob als Online-Shop oder Hersteller, arbeitet mit Newslettern, um seine Kunden mit Neuigkeiten rund um den Betrieb oder das Warenangebot zu versorgen. Je größer das Unternehmen ist, desto ausgereifter sollte die Technik der Newsletter Software sein. Mit einem leistungsstarken Programm können Fehler vermieden und kundenorientierte Mailings geschaffen werden.

Wie bei jedem Computerprogramm gibt es auch bei Newsletter Software einfache und umfangreichere Lösungen. Für einen kleinen Online-Shop, der weniger als 1.000 Kunden hat, sind simple Programme fürs E-Mail-Marketing von Vorteil. Ein großer Implementierungsaufwand stünde in keinem Verhältnis zum Nutzen, den der Shopbetreiber davon hat. Großunternehmen, die über eine eigene Marketingabteilung verfügen, können dagegen mehr Arbeitskraft für das Newsletter-Marketing aufwenden. Aus diesem Grund ist Newsletter Software für diesen Bereich sehr umfangreich und bietet zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. Neben modernen Analysetools sollte ein solches Programm über die nötigen Features für die optimale Anpassung auf die Zielgruppe verfügen.

Wichtige Elemente für eine effiziente Newsletter Software, die speziell für große Unternehmen interessant sein kann, sind u.a.:

  • schnelle und einfache Adressgenerierung
  • eine leicht handhabbare Benutzeroberfläche
  • Vorschaumodi, die auf den Mail-Client abgestimmt sind
  • Live-Tracking des versendeten Newsletters
  • globales Versenden von Newslettern in verschiedenen Sprachen
  • Geotargeting der Newsletterempfänger

Die Liste ließe sich bequem um weitere Aspekte erweitern. Grundsätzlich gilt: je komplexer die Newsletter Software gestaltet ist, desto zielgerichteter können die Newsletter verschickt werden. Für größere Unternehmen ist nicht allein die Masse der Newsletter relevant, sondern letzten Endes die Response auf die Mailings. Ein wirkungsvolles Programm fürs E-Mail-Marketing sollte demnach der Unternehmensgröße angepasst sein.

Kostengünstige Software für den Handel

E-Mail stellt immer noch eines der wirkungsvollsten Marketinginstrumente dar, trotz Social-Media-Boom. So ist es nicht verwunderlich, dass die Nachfrage nach E-Mail-Marketing- und Newsletter-Software groß ist.

Die Suche nach geeigneten Tools gestaltet sich im Web nicht immer einfach. Eine Google-Suche ist zwar meist ein guter Ausgangspunkt, allerdings ist es oft mühsam, sich durch die Ergebnisliste zu arbeiten. Geeignete Portale, in denen man eine Übersicht über mögliche Applikation für das E-Mail-Marketing erhält, sind einem eher selten bekannt. Besonders schwierig wird es für Interessenten, denen wenig bis gar kein Budget für eine solche Software zur Verfügung steht.

Handelsprogramm.de  ist ein Software-Portal, das hier Abhilfe schaffen kann. Der Schwerpunkt liegt auf Software für den Büroalltag, hierzu zählt auch eine Auflistung von Email Marketing Software für das Newsletter Marketing. Spezialisiert hat sich das Portal auf die Zielgruppe Selbstständige, Freiberufler, Vereine und Unternehmen. Es werden überwiegend Low-Budget-Programme, Programme mit kostenloser Testversion oder Open-Source-Programme, also quelloffene Software, zum Download angeboten.

Betrieben wird die Seite von der Internetagentur Visual Minds aus Leipzig. Der Umfang ist im Vergleich zu Portalen wie Softguide aber eher noch gering. Daher ist jedermann aufgefordert, selbst neue, interessante Programme einzutragen, um Angebot und Nutzen weiter zu steigern.

Google steigt aus der Welle aus

Wie der Nachrichtendienst Heise berichtet, stellt Google die Entwicklung von Google Wave ein und lässt den Dienst zum Ende des Jahres auslaufen. Die Welle war mit einem großen Hype gestartet um das ultimative Kommunikations- und Kollaborationswerzeug zu werden. Der Anspruch war im Grunde, die E-Mail vollständig abzulösen – mit ihren technischen Beschränkungen, vergleichsweise geringem Komfort in der Teamarbeit an Dokumenten und ihrer definitiven Schwäche bei Echtzeitdialogen. Dieser radikale Fortschritt scheitert nun an der Akzeptanz durch die Nutzer und wahrscheinlich an der zu ungewohnten Art der Bedienung. Heise schreibt dazu:

Es ist schon zu bedauern, dass dieser große Entwurf so an die Wand fährt. Die Anwender werden sich weiterhin Anhänge per Mail zuschicken, bis eine Kollaborationslösung gefunden ist, die so einfach wie E-Mail funktioniert und keiner weiteren Erklärung bedarf.

Bis das soweit ist, werden also E-Mail-Newsletter ebenfalls eine Daseinsberechtigung haben. Wie schön! Und immerhin hat Google Wave gezeigt, was man innerhalb eines Webbrowser so alles anstellen kann.

Newsletter Software mit Twitter-Anbindung

Wie die webworx GmbH in einer Pressemitteilung bekannt gibt, wurde eine neue Version des sitepackage:// Newsletter-Systems gelauncht. Diese enthält einige Detailverbesserungen, aber vor allem auch ein interessantes neues Feature.  Und zwar wurde die E-Mail-Marketing-Lösung an Twitter angebunden, so dass man automatisch beim Aussand eines E-Mailings eine Nachricht an den eigenen Twitter-Account absetzen lassen kann. Dieser Tweet enthält die Betreffzeile und einen mit bit.ly gekürzten Link auf die Webversion des betreffenden Newsletters.

Newslettersystem auf den Hund gekommen

Die Firma Clever Elements hat ein webbasiertes Newslettersystem namens Mail Mops freigegeben. Der Name ist Programm: Ein sehr lustig anzusehender Mops erwartet den interessierten Surfer auf der Website. Zuerst war ich etwas erstaunt über die Art der Bildmarke, aufgrund seiner doch sehr untechnischen Erscheinung und der nicht existierenden Verbindung mit dem Thema E-Mail-Marketing. Dieser erste Eindruck hat sich jedoch schnell verflüchtigt nachdem ich mir die sehr gut aufbereitete Website genauer angesehen habe.

Nun die Fakten:

Mit dem Mops kann man Newsletter versenden ohne dass eine Grundgebühr oder andere laufende Kosten anfallen. Pro Versand zahlt man 5 € und für jeden Empfänger 2 ct (im Bereich bis 10.000 Empfänger). Es sind alle wichtigen Funktionen vorhanden, die ein Newslettersystem haben sollte.

Dritte Beta von Thunderbird 3 erschienen

Die Mozilla Foundation hat die Beta 3 ihres kommenden E-Mail-Clients Thunderbird 3 veröffentlicht, auch in einer deutschen Variante. Insgesamt 500 Veränderungen gegenüber der Beta 2 wurden bei diesem Release umgesetzt. Die Freigabe der finalen Version der Software wird noch für 2009 erwartet. Besonders hervorzuheben sind folgende neue Features:

  • Tabbed Email Messages
    Hier werden Nachrichten ähnlich wie im Firefox in Tabs dargestellt.
  • Smart Folders
    Mit dieser Funktionalität können E-Mails aus verschiedenen Konten nach bestimmten Kriterien zusammengeführt werden. Sehr hilfreich wie ich finde.

Download der Beta 3 von Thunderbird 3

Einfluss der Domain auf den Versand

Die Firma EmailDirect hat in ihrem Blog einen Artikel über den Einfluss der Domain auf den Newsletterversand veröffentlicht. Laut EmailDirect spielen viele Faktoren eine Rolle um einen reibungslosen Versand zu gewährleisten.

Z.B. sollte man bei der Registrierung auf den Provider achten. 82% des Spams kommen von Domains die bei folgenden Providern registriert sind: XIN NET, eNom, Inc., RegTime, OnlineNIC. Des Weiteren sollte darauf verzichtet werden die Registrierungsinformation seiner Domain nicht zugänglich zu machen, was bei einigen Providern möglich ist. Spam Assassin könnte nach Konfiguration solche Domains blocken.

Auch was die Top Level Domain (TLD) angeht, ist Vorsicht angesagt. Besonders über .info und .biz wird sehr viel Spam verschickt, weshalb man diese TLDs meiden sollte. Natürlich sollte auch der Domainname selbst „normal“ sein, sprich keine große Anzahl von Nummern und keine Bezeichnung die auf eine dynamische Domain hinweist: dynamic, DIA oder pool.

Das Alter der Domain spielt bei einigen Spamfiltern auch eine Rolle, weshalb EmailDirect folgende goldene Regel definiert: Es sollte keine Domain benutzt die jünger ist als 90 bis 120 Tage.  Es ist auch wichtig, dass die Domain einen gültigen MX-Eintrag besitzt, ansonsten wirkt sie für Spamfilter unseriös.

Der letzte Punkt, welcher angesprochen wird, ist der wichtigste: Die Domain sollte auf keiner Blacklist stehen. Dies versteht sich von selbst, wenn man erfolgreich E-Mail-Marketing betreiben möchte. In dem Artikel werden einige Tools genannt mit denen dies überprüft werden kann:

https://admin.uribl.com/
http://www.rulesemporium.com/cgi-bin/uribl.cgi
http://www.barracudacentral.org/lookups
http://www.rfc-ignorant.org/

Der Weg zum eigenen Newslettersystem

Die Tutorialseite Nettuts+ hat letzte Woche in ihrem kostenpflichtigen Bereich ein Tutorial mit dem Namen „Build a Newsletter System With PHP and MySQL: New Plus Tut“ veröffentlicht. Wer sich also immer schon sein eigenes Newslettersystem bauen wollte, der sollte sich dort mal umschauen. Generell sind die Tutorials auf der Seite meiner Meinung nach sehr gut. Die Mitgliedschaft die man hierfür erwerben muss, schlägt mit 9 USD für einen Monat zu Buche. Desweiteren erhält man auch Zugriff auf Inhalte anderer Seiten des Netzwerks, u.a. Psdtuts+.

Outlook 2010 ignoriert auch weiterhin Standards

Das Email Standards Project (ESP) hat sich die Beta von Microsofts Outlook 2010 angeschaut und sie auf die Unterstützung von Web Standards hin geprüft: leider mit keinem guten Ergebnis. Die E-Mails werden immer noch von der Word-internen HTML-Engine dargestellt, welche sich leider seit Office 2007 nicht signifikant verbessert hat. Ein Vergleich zwischen Outlook 2000 und Outlook 2010 zeigt die große Diskrepanz auf.

Generell verwundert es, warum Microsoft die Engine von Word benutzt, da sie doch inzwischen mit der Engine des Internet Explorer 8 eine gute Basis haben. Produktmanager Dev Balasubramanian erklärt dies mit der Möglichkeit mit Hilfe der Word-Engine in Outlook professionelle und ansehnliche HTML-Mails zu erstellen. Und weil man die für das Erstellen benutzt, möchte man für die Darstellung nicht auf etwas anderes zurückgreifen.

Das ESP hat für das Problem eine Lösung parat: Die Word-Engine muss verbessert werden. Das Knowhow sollte Microsoft eigentlich durch den Internet Explorer haben, aber wahrscheinlich sind die beiden Engines programmiertechnisch soweit auseinander, dass ein Miteinander nicht möglich ist.

Jedenfalls möchte das ESP sich das nicht gefallen lassen und ruft auf der Seite fixoutlook.org zu einer Twitteraktion auf, welche Microsoft zum Umdenken bewegen soll. Sehr gute Sache, wie ich finde!