Bei Anmeldung besser begrüßen

Wenn Interessenten sich bei einem Newsletter anmelden – sei es nun mit einem Confirmed oder einem Double Opt-In – dann erhalten diese normalerweise eine Willkommens-E-Mail. Diese E-Mail bestätigt die erfolgreiche Anmeldung am Verteiler, aber sie kann noch viel, viel mehr. Sie ist schließlich der erste Eindruck, und wie wir es aus der Offline-Welt kennen, ist es der erste Eindruck, den man am besten nicht vermurkst.

Die Willkommens-E-Mail hat zum einen die Aufgabe, über gewisse Sachverhalte aufzuklären. Hierbei sollte man sich keine Fehler erlauben und klar kommunizieren, denn es geht um eine Bestätigung und auch um gewisse Auflagen, die zu erfüllen sind. Was sind also die Basics?

  • Eine Bestätigung, dass die Adresse des Interessenten erfolgreich in den Verteiler aufgenommen worden ist. Das ist es, worum es diesem jetzt primär geht
  • Informationen darüber, wie man das Abonnement und die eigenen Daten eventuell verändern oder zumindest, wie man den Newsletter später wieder abbestellen kann. Das muss nicht als erstes und gefettet stehen, aber doch zumindest einbezogen werden.
  • Ein Link zu einem möglicherweise vorhandenen Newsletter-Archiv, in dem man alte Ausgaben einsehen kann. Schließlich kann man davon ausgehen, dass der Interessent das hat, was ihm seine Bezeichnung verleiht: Interesse
  • Das vollständige Impressum, das in jeder geschäftlichen Mail und jedem Newsletter enthalten sein sollte
  • Je nach Zielgruppe und deren Kenntnisstand kann man auch darum bitten, dass die Absenderadresse des Newsletter in eine Whitelist aufgenommen wird oder zumindest in das eigene Adressbuch. Das minimiert die Spamwahrscheinlichkeit.

Soweit die Grundlagen, aber das ist natürlich alles relativ sachlich. Es ist noch nicht das, was den goldenen Moment des ersten Eindruck zu einem marketingtechnischen Vorschlaghammer werden läßt. Daher sollte man auch folgende Aspekte einbeziehen:

  • Ein Dankeschön. Erstens hört das jeder gern und zweitens ist es genau das, was man empfinden sollte, wenn jemand Interesse am eigenen Newsletter zeigt. Also formuliert man es am besten auch so – gerade heraus und ehrlich, aber nicht übertrieben schwülstig oder gar unterwürfig
  • Erwartungen wecken und diese erfüllen. Das hört sich einfach an, ist es aber nicht. Man teilt am besten mit, wie oft der frischgebackene Abonnent mit Newsletter-Ausgaben rechnen kann und welchen Inhalt diese haben werden. Und daran hält man sich. Das erfordert große Disziplin sowohl beim Timing, als auch bei der Ausarbeitung der Inhalte. Aber es lohnt sich.
  • Vorteile sind das Schmieröl jeder Marketingmaschine. Man sagt dem Interessenten genau, welche Vorteile er durch sein Abonnement konkret haben wird. Idealerweise spricht man nicht nur davon, sondern schickt gleich einen Vorteil mit, zum Beispiel in Form eines exklusives Angebots, Coupons, Gutscheins oder eines kostenlosen Downloads. Darüber freut sich jeder, vor allem, wenn dieser Vorteil nur durch Abonnement des Newsletters zu erhalten ist.
  • Eine Ermutigung zur Kontaktaufnahme oder zu einem Feedback gibt dem Benutzer nicht nur ein gutes Gefühl, sondern kann auch für die Optimierung des eigenen Angebots dienlich sein. Also am besten in dieser Hinsicht keine Stolpersteine legen und die eigene E-Mail-Adresse oder ein Kontaktformular verlinken, und – ganz wichtig Anfragen auch zeitnah beantworten

Bei allen diesen Bestrebungen muss beachtet werden, dass Sprache und Layout der Mail zielgruppengerecht sind. Man darf nicht an den Interessenten vorbei schwafeln, zu viele Marketing-Fachausdrücke oder Fremdworte verwenden und vor allem muss man dafür sorgen, dass die Willkommens-E-Mail sauber aussieht und technisch sauber ist, damit sie nicht gleich im Spamfilter hängen bleibt. Es ist durchaus nicht verkehrt, eine reine Text-E-Mail zu senden, auch wenn der spätere Newsletter eine HTML-Variante sein wird. Und das oberste Gebot ist, persönlich und ehrlich zu sein.

Quelle:www.email-marketing-reports.com (englisch)

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