Newsletter 2.0

“Content is king” sagt man in Onlinemarketingkreisen und meint damit qualitativ hochwertigen und aktuellen Inhalt einer Website, der zum besseren Ranking innerhalb des Suchmaschinenergebnisses führen kann. “But linking is queen” fügt noch so mancher hinzu und verweist damit auf die nicht unerhebliche Gewichtung der Verlinkungen beim Ranking. Doch König und Königin gehören zusammen und so ist eine gute Verlinkung relativ nutzlos, wenn sich dahinter eben kein hochwertiger Inhalt befindet. Wie aber gute Inhalte produzieren und diese dann auch für einen Newsletter nutzen?

In Zeiten des Web 2.0 und dem damit verbundenen “user generated content” (UGC) sollte die Beschaffung von Inhalten keine allzu große Hürde sein. Doch nicht die Menge zählt hierbei, sondern um qualitativ hochwertige Inhalte zu bekommen benötigt man vor allem eines: Zeit. Also nicht die Geduld verlieren.

Ungeduldige können mit Hilfe von Gewinnspielen und Adwards, die für eingereichte Inhalte vergeben werden, diese Zeit etwas verkürzen und neu gestartete Kampagnen erfolgreich anschieben. Dabei muss man immer auch auf eventuelle Copyrights achten und sich Zeit für ein ausführliches Review nehmen, da man als späterer Herausgeber des Inhalts für diesen verantwortlich sind.

Wie aber kommen jetzt Inhalte und Newsletter zusammen? Hier gibt es zwei Wege: Der direkte, bei dem der UGC dazu genutzt wird, um den Newsletter selbst mit Leben zu füllen oder der indirekte, in dem im Newsletter auf eine entsprechende Aktion verwiesen wird. Bei dieser kann der Abonnent dann seine Inhalte in Form von Kommentaren, Produktbeschreibungen, Erfahrungsberichten oder ähnlichem einreichen. Häufig wird eine Kombination aus beiden Wegen verwendet, indem man zum Beispiel am Ende eines Erfahrungsberichts, der in einer Newsletter-Ausgabe veröffentlicht wird, dazu auffordert, eigene Erfahrungen mitzuteilen.

Eine andere elegante Methode ist die Verwendung von Frage-Antwort-Newslettern. Hierbei kann der Abonnent zu einem bestimmten Thema seine Fragen stellen, die dann von Experten beantwortet werden. Neben einem etwas höheren Zeitaufwand erfordert diese Art der Nutzung des UGC auch großes Fachwissen zum jeweiligen Thema. Über den Vorteil hinaus, immer inhaltliche Anregungen für den nächsten Newsletter zu haben, unterstreicht diese Methode auch die Expertise in der jeweiligen Branche.

Festzuhalten bleibt, dass UGC nicht nur eine gute Möglichkeit darstellt, Inhalte aktuell und praxisnah zu gewinnen, sondern auch durch die direkte Kommunikation mit dem Kunden Vertrauen schafft und so zur Kundenbindung beiträgt.

Mehr Informationen www.marketingsherpa.com

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