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Google steigt aus der Welle aus

Wie der Nachrichtendienst Heise berichtet, stellt Google die Entwicklung von Google Wave ein und lässt den Dienst zum Ende des Jahres auslaufen. Die Welle war mit einem großen Hype gestartet um das ultimative Kommunikations- und Kollaborationswerzeug zu werden. Der Anspruch war im Grunde, die E-Mail vollständig abzulösen – mit ihren technischen Beschränkungen, vergleichsweise geringem Komfort in der Teamarbeit an Dokumenten und ihrer definitiven Schwäche bei Echtzeitdialogen. Dieser radikale Fortschritt scheitert nun an der Akzeptanz durch die Nutzer und wahrscheinlich an der zu ungewohnten Art der Bedienung. Heise schreibt dazu:

Es ist schon zu bedauern, dass dieser große Entwurf so an die Wand fährt. Die Anwender werden sich weiterhin Anhänge per Mail zuschicken, bis eine Kollaborationslösung gefunden ist, die so einfach wie E-Mail funktioniert und keiner weiteren Erklärung bedarf.

Bis das soweit ist, werden also E-Mail-Newsletter ebenfalls eine Daseinsberechtigung haben. Wie schön! Und immerhin hat Google Wave gezeigt, was man innerhalb eines Webbrowser so alles anstellen kann.

Werbung in Newslettern wirkt

Ich hab mich schon oft gefragt, ob Werbebanner in Newslettern tatsächlich die Wirkung erzielen, die sie erzielen sollen. IP Deutschland ist ebenfalls dieser Frage nachgegangen und analysierte die Wirksamkeit der Banner anhand von Barclaycard.

Der Kreditkartenanbieter platzierte in mehreren Ausgaben des RTL-Newsletters seine Anzeigen und erreichte damit folgende Ergebnisse:

  • 17% der Leser haben den Banner angeklickt
  • nahezu jedem Zweiten der Befragten ist die Barclaycard-Werbung aufgefallen
  • deutlich mehr als jeder Zweite empfindet die Anzeige als nicht störend

Somit kann man von einer überwiegenden Akzeptanz von Werbung in Newslettern sprechen.

Quelle:

http://www.emailmarketingblog.de/2009/02/23/ip-deutschland-werbung-in-newslettern-wirkt/

Intuitive Auswahl zwischen HTML oder Nur-Text

Immer wieder kommt die Frage auf, ob man den Newsletter-Interessenten fragen soll, welches E-Mail-Format er bevorzugt. Sicher, Profis können sich dabei leicht auf Basis ihrer eigenen Vorlieben zwischen HTML oder Nur-Text entscheiden, aber was ist mit denjenigen Laien, die gar nicht wissen, wo der Unterschied liegt?

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