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Mythen im E-Mail-Marketing

6 Mythen im E-Mail Marketing – und warum sie nicht wahr sind

Im privaten Bereich werden E-Mails bereits durch Messaging-Dienste oder soziale Netzwerke verdrängt. Doch E-Mails sind im Bereich der Kundenkommunikation noch immer aktuell und ein – schon seit Jahren – beliebtes und erfolgreiches Kommunikationsmodell. Natürlich gibt es auch kritische Stimmen, die die digitale Post bereits im Todeskampf sehen. Doch steht die E-Mail kurz vor dem Ableben oder ist die digitale Post unsterblich?

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Infografik: Interaktion durch Versandzeitpunkt steigern

Der Versandzeitpunkt muss mit Bedacht gewählt werden – dies bestätigt einmal mehr eine Studie mit passender Infografik. Diesmal untersuchte GetResponse 21 Mio. E-Mails aus den USA im ersten Quartal 2012. Heraus kamen Tipps zum Versandzeitpunkt, um aus dem Newsletter die höchstmöglichen Interaktionsraten herauszuholen.

  • Es ist wichtig, sicherzustellen, dass der Newsletter dann im Postfach landet, wenn der Empfänger typischerweise seine E-Mails abruft und nicht anderweitig beschäftigt ist. Denn die meisten Öffnungen gibt es innerhalb einer Stunde nach Versand (23,63 %).
  • Zwischen sechs und zwölf Uhr vormittags werden 38,7 % der täglichen E-Mails verschickt. Nachmittags und abends haben Newsletter deshalb eine höhere Chance darauf, bemerkt zu werden, und nicht in der täglichen E-Mail-Flut unterzugehen. Laut Studie liegen die Öffnungs- und Klickraten in der zweiten Tageshälfte höher.

Die Ergebnisse sind vor allem für den B2C-Bereich interessant, im B2B dürften sich die Zeitfenster weiter nach vorne am Tag verschieben. Die vollständige Infografik gibt es im Blog von GetResponse zu sehen.

Infografik: E-Mail-Marketing in der B2B-Kommunikation

Pardot, Anbieter einer B2B Marketing Automation Software, hat eine Umfrage zur Rolle von E-Mail-Marketing in der B2B-Kommunikation durchgeführt. Befragt wurden über 100 Marketingverantwortliche in den USA im Juni 2012 – die Ergebnisse gibt es wie immer in einer Infografik.

Demnach ist E-Mail-Marketing in den USA weiterhin ein wichtiger Bestandteil der B2B-Kommunikation, die Untersuchung offenbarte aber eine Veränderung des Einsatzgebietes: Mittlerweile wird E-Mail in erster Linie dafür eingesetzt, Interessenten zur richtigen Zeit mit den richtigen Informationen zu versorgen (Lead Nurturing), zur Lead-Generierung dagegen seltener. Ein Trend, der sicherlich durch die Diversifizierung der Kanäle in der Unternehmenskommunikation bedingt ist.

  • 65 % der Unternehmen geben weniger als 25 % ihres Marketingbudgets für E-Mail-Marketing aus, 9 % dagegen setzen mehr als 50 % ihres Budget dafür ein.
  • Nur 25 % optimieren ihre Newsletter für mobile Endgeräte und 51 % der Unternehmen setzt Behavioral E-Mail-Marketing ein.
  • Jeweils über 50 % untersuchen den Zusammenhang zwischen Inhalten und Klickrate sowie Betreffzeile und Öffnungsrate.
  • Für 44 % ist Dienstag der beste Tag zum Newsletter-Versand, die höchsten Öffnungsrate werden zwischen 8 und 12 Uhr erzielt. Für über die Hälfte der Befragten ist Freitag der schlechteste Versandtag.
  • Im B2B-Bereich sind Einladungen zu Webinaren, Whitepaper und Fallstudien die erfolgreichsten Inhalte – Rabatte und Sonderangebote sind im Gegensatz zur B2C-Kommunikation wenig erfolgreich.

The Changing Role of Email Marketing [INFOGRAPHIC] - Pardot Infographic

Embedded from the Pardot Blog

Social Media Conference in Hamburg

Am 24. und 25. September 2012 findet zum fünften Mal die Social Media Conference in Hamburg statt. An zwei Tagen erwarten die Teilnehmer u.a. Vorträge und Case Studies rund um das Thema Unternehmen auf Facebook, Twitter und Co. In diesem Jahr geht es dabei u.a. um Markenbildung, Monitoring der Social Media Aktivitäten oder Social Commerce. Am 26. September gibt es ein weiteres Highlight: erstmalig wird es ein eintägiges B2B-Special geben, an dem sich alles um Social Media und B2B-Kommunikation dreht. Wer genau wissen will, was ihn erwartet, wirft am besten gleich einen Blick in das Programm.

Und um endgültig auf den Geschmack zu kommen: Hier ein Vortrag von Nico Lumma zum Thema „Social Media – zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ aus dem vergangenen Jahr.

Segmentierung und Multi-Channel-Marketing für optimale Ansprache

Relevanz ist im E-Mail-Marketing der Schlüssel zum Erfolg – und diese erreicht man durch Segmentierung des Empfängerkreises. Je mehr man also über seine Abonnenten weiß, desto besser. Und oftmals weiß man mehr als man denkt. Neben den Interessen, die entweder bei der Newsletter-Anmeldung direkt abgefragt oder aus dem Klickverhalten abgeleitet werden können, gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Segmentierungsansätze, speziell im B2B-Bereich oder E-Commerce.

Kunden kennenlernen

Aber das Wissen allein reicht nicht, die Daten müssen auch strukturiert erfasst werden und jederzeit abrufbar sein. Kundenmanagement heißt das Stichwort und hierzu gibt es eine Reihe von Anbietern entsprechender Software. Einer dieser Dienstleister ist Schober, der mit xCampaign ein besonders interessantes Tool für das Direktmarketing anbietet. Hiermit können Kundendaten und -informationen verwaltet, bewertet und klassifiziert werden. Daraus lassen sich Ansätze für entsprechende Newsletter-Kampagenen ableiten.

Wer bereits das passende Newsletter-System gefunden hat, kann xCampaign in der Regel an die vorhandene Software anbinden. Alternativ kann der E-Mail-Versand aber auch direkt aus dem System heraus angestoßen werden. Eine Auswertung der Response ist dabei ebenfalls möglich. Mit xCampaign können Unternehmen also professionelles Kampagnenmanagement betreiben, aber nicht nur für den E-Mail-Kanal.

Kunden im passenden Marketing-Kanal ansprechen

Es reicht natürlich nicht aus, die für den Empfänger relevanten Inhalte zu identifizieren, er muss auch über den für ihn passenden Kanal angesprochen werden. Multi-Channel-Marketing mit einer bestmöglichen Empfängersegmentierung sind das Ziel des webbasierten Kampagnenmanagement-Tools. Denn mit xCampaign lassen sich nicht nur E-Mail-Marketing Kampagnen verwalten und auswerten, sondern Kampagnen unterschiedlichster Medien.

Mit Firmenadressen den Newsletter-Verteiler ausbauen

Ein immer wieder thematisiertes Problem ist der Aufbau eines umfassenden E-Mail-Verteilers. Viele Unternehmen sehen dies als vordringliche Aufgabe für ein erfolgreiches E-Mail-Marketing an. Besonders im B2B-Bereich benötigt man qualifizierte Firmenadressen, um nicht nur Reichweite aufzubauen, sondern um überhaupt die passenden Ansprechpartner und Entscheider mit Inhalten versorgen zu können. Nur wie kommt man an solche wertvollen Kontakte?

Einwilligung erforderlich

Aufgrund rechtlicher Rahmenbedingungen und der Tatsache, dass Newsletter als Form des Permission Marketing einer Einwilligung der Empfänger bedürfen, ist bei Anmeldevorgängen über die Website ein sogenanntes Double Opt-In notwendig. Dabei muss der Interessent, der sich für den Newsletter anmeldet, den Bestätigungslink in einer entsprechenden E-Mail anklicken, um wirklich in den Verteiler aufgenommen zu werden. Aber wie motiviert man Besucher nun dazu, einen Newsletter zu abonnieren?

Der Weg zum Anmeldeformular muss nicht immer über einen Online-Kanal erfolgen. Natürlich bieten sich Bannerkampagnen, Anzeigen in Suchmaschinen oder Hinweise in E-Mail-Signaturen von Mitarbeitern an, Bestands- wie Neukunden auf ein Newsletter-Angebot aufmerksam zu machen. Am besten wird die Anmeldung incentiviert – mit einem Gewinnspiel, Gutschein oder Gratis-Download – um den Anreiz zu steigern. Denn üblicherweise wollen Nutzer für die Herausgabe ihrer E-Mail-Adresse einen Gegenwert oder Vorteil erhalten.

Adressgenerierung auf dem Postweg

Eine zusätzliche Möglichkeit zur Generierung von E-Mail-Adressen bietet jedoch auch die gute alte Briefpost. Anschriften von Unternehmen können bei einschlägigen Verlagen erworben werden. Dabei lassen sie sich in der Regel nach unterschiedlichsten Kriterien filtern, um die Streuverluste eines klassischen Mailings zu minimieren. Die Adressen von adress-base.de beispielsweise können nach Branche, Firmengröße, Bundesland oder Region sowie Gesellschaftsform, Ansprechpartnern und weiteren Merkmalen selektiert werden. Über ein Formular erhält man sofort Angaben zur Menge der Resultate und natürlich zu den Kosten. Alternativ stehen vorgefertigte Paket zum Pauschalpreis zur Auswahl.

Aber Vorsicht: auch wenn ein solcher Listbroker teilweise Datensätze mit E- Mail-Adressen anbietet, heißt das noch lange nicht, dass man diese einfach per Newsletter anschreiben darf. Durch den Kauf erhält man definitiv keine explizite Einwilligung des Adressinhabers, ihn mit E-Mails zu beschicken.

Daher sollte man auf einen herkömmlichen Serienbrief setzen, der postalisch zugestellt wird. Damit eine solche Aktion nicht verpufft, sollte sie natürlich ebenso einen entsprechenden Mehrwert ausloben. Motivieren Sie die Angeschriebenen dazu, ihre E-Mail-Adresse über ein gut gestaltetes Response-Element an Sie zurück zu senden, oder verweisen Sie sie auf eine passende Landingpage, über die man das Double Opt-In durchführen kann. Sicher wird die Erfolgsquote nicht in einem mehrstelligen Prozentbereich liegen, aber bei einer schlüssigen Kommunikation erhält man wertvolle und vor allem relevante Adressen für den E-Mail-Verteiler.

Beispiele für Mehrwerte

Bei Geschäftsleuten spielen dabei auf jeden Fall andere Argumente eine Rolle als bei Privatkunden. Hier einige Ideen für geeignete Motivatoren:

  • Wissensvorteil durch kostenloses Handbuch, Whitepaper, Studie etc.
  • Kostenlose Produkt-Demo oder ein zeitlich begrenzter Testzugang
  • Ersparnis bzw. Gutschein für eine Registrierungsgebühr
  • Attraktives Give-away mit Bezug zur jeweiligen Geschäftstätigkeit
  • Geschwindigkeitsvorteil, z.B. durch spezielle E-Mail-Angebote
  • Exklusives Beratungsgespräch, Webinar oder Telefonat
  • Online-Befragung oder Durchführung eines Experteninterviews
  • Bei Lieferanten: Verbesserte Zahlungskonditionen
  • Bei Kunden: Verlängerte Zahlungsfrist oder Skonto
  • Einladung zu einer Fachmesse oder einem Kongress
  • Exklusive Vorbestellung noch nicht erhältlicher Produkte
  • Tipps für Einspar- oder zusätzliche Umsatzpotenziale

Eine ganz entscheidende Rolle spielt darüber hinaus, ob ein Mailing zusätzlich mit anderen Maßnahmen kombiniert wird. Die Wirksamkeit lässt sich normalerweise mit Follow-Ups oder Telefonanrufen merklich steigern. Aber auch weitere Marketingkanäle kann man einbeziehen, wenn das Budget es zulässt: Events, Anzeigen, Promotion-Aktionen um nur einige zu nennen. Die konkrete Ausgestaltung sollte man natürlich an die Zielgruppe und ihren Bedarf anpassen.

Interview mit Ulf Richter zu B2B E-Mail-Marketing

Ulf Richter, Gründer von optivo, wird auf media-TREFF Web TV zum Thema E-Mail-Marketing im B2B-Bereich befragt. Er äußert sich dabei unter anderem zum Problem der Permission – also der Einwilligung zum Empfang von E-Mailings, die auch beim Versand an Geschäftskunden erforderlich ist. Weitere Themen des Gesprächs sind Versandzyklen und Social Media.

B2B E-Mail-Marketing Tipps von artegic

Die artegic AG – Hersteller der Online Dialogmarketing-Lösung ELAINE – hat mit ihrem letzten Praxisnewsletter ein White Paper mit Tipps zum E-Mail-Marketing im B2B-Bereich herausgegeben.  Darin wird u.a. auf die Themen Adressgenerierung, Personalisierung und Trigger-Mails eingegangen.

Das PDF 11 Tipps für B2B E-Mail-Marketing kann man kostenlos anfordern.

Best Practice Artikel zum Versandzeitpunkt

Volker Wiewer von eCircle erläutert in seinem Artikel, was es bei der Wahl des Versandzeitpunkt eines E-Mailings zu beachten gibt. Natürlich gibt es auf diese Frage keine pauschale Antwort. Daher werden wichtige Faktoren für die richtige Entscheidung beleuchtet. Dazu gehört vor allem die Betrachtung der Zielgruppe – B2B oder B2C – und deren Verhaltensweisen. Aber auch saisonale Abhängigkeiten spielen eine Rolle. Im Endeffekt muss jeder Versender durch Test herausfinden, welcher Wochentag und welche Uhrzeit für den eigenen Newsletter die besten Resultate bringt.

Zum Best Practice Artikel „Wann ist der optimale Versandzeitpunkt für eine E-Mail?

Verschiedenes der vergangenen Woche

Da ich letzte Woche nicht zum Bloggen gekommen bin, will ich an dieser Stelle nochmal einen kleinen Überblick mit Artikeln schaffen, die ich in meinem Feedreader markiert habe: