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Verknüpfung von Online-Umfragen und E-Mail-Marketing

Gegenüber Umfragen, die als Postsendungen an die Befragten zugestellt werden, sind Online-Umfragen kostengünstiger und haben eine höhere Rücklaufquote. Die Erstellung und Auswertung ist einfach und die Ergebnisse stehen in Echtzeit zur Verfügung. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Online-Umfragen zu verteilen; eine Variante ist es, den Befragungs-Link mit der hinterlegten Umfrage per E-Mail zu versenden, zum Beispiel integriert in einen Newsletter. Wir zeigen, worauf man dabei achten sollte.

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Studie zu Kenntnissen und Einschätzungen von Datenschutz im Dialogmarketing

Mitte des vergangenen Jahres führe artegic eine Studie zu den Kenntnissen und Einschätzungen von Datenschutz im Dialogmarketing durch. Befragt wurden branchenübergreifend 532 Unternehmens- und Marketingverantwortliche – B2B und B2C. Neben allgemeinen Fragen zur Einschätzung der aktuellen rechtlichen Situation war auch die Abfrage von konkretem praktischen Wissen im Dialogmarketing Teil der Studie.

artegic-studie-datenschutzEinschätzung zum Datenschutz in Deutschland

Grundsätzlich sieht eine deutliche Mehrheit der befragten Unternehmen Datenschutz als richtig und wichtig an und er genießt eine hohe Priorität, besonders bei B2C- und Medienunternehmen. Fast die Hälfte der Befragten hält die deutschen Datenschutzgesetzte für vorbidlich. Über 60 % holen ihre Opt-ins rechtssicher ein, etwa 20 % dagegen aber nicht, Schlusslicht ist dabei der Handel.

Doch die aktuelle Rechtlage in Deutschland wird nicht nur postitiv bewertet: Mehr als 50 % finden sie intransparent und unverständlich, etwas weniger als die Hälfte der Befragten fühlt sich im Dialogmarketing behindert und sieht einen Nachteil für deutsche Unternehmen im internationalen Vergleich.

Kenntnisse in der Praxis der Datennutzung

Im zweiten Teil der Studie wurden den Teilnehmern konkrete Fragen aus der Praxis des Dialogmarketings gestellt, die sie mit „richtig“, „falsch“ oder „weiß nicht“ beantworten sollten – viele der Fragen bezogen sich auf das E-Mail-Marketing. Vorab sollten die Befragten ihr Wissen selbst einschätzen. Die Ergebnisse zeigen: Sowohl die konkreten Datenschutz-Kenntnisse, als auch die Selbsteinschätzung sind verbesserungswürdig.

Befragte, die sich selbst für gut informiert hielten und/oder in ihrem Unternehmen selbst E-Mail-Marketing einsetzen, konnten die Fragen nicht besser beantworten, also diejenigen, die ihre Kenntnisse selbst als nicht so gut einschätzten. Insgesamt wurden nur drei Fragen von mehr als der Hälfte der Teilnehmer richtig beantwortet:

  • 79,1 %: Eine Person hat jederzeit das Recht auf Auskunft zu ihren personenbezogenen Daten. (richtig)
  • 74,0 %: Eine Person hat kein Recht auf Löschung ihrer gespeicherten personenbezogenen Daten. (falsch)
  • 63,4 %: Bestehende Kontakte dürfen einmalig angeschrieben werden, mit der Bitte, sich für einen Newsletter zu registrieren. (falsch)

Die vollständigen Studienergebnisse können auf artegic.de kostenlos heruntergeladen werden.

Umfrage zum Thema Crowdsourcing

Crowdsourcing ist ein Phänomen, das in den vergangenen Jahren stark zugenommen hat – nicht zuletzt durch die Möglichkeiten des Social Web. Dabei wird es auf der einen Seite als geschicktes Nutzen von Schwarmintelligenz gepriesen und auf der anderen Seite als arbeitsrechtlich umstrittenes Beschäftigungsverhältnis kritisiert.

Unter Crowdsourcing versteht man eine Strategie des Auslagerns von ursprünglich im Unternehmen ausgeführten Aufgaben an eine große Anzahl externer Personen, häufig in kleinen Teilprozessen. Der Aufruf zur Teilnahme an einem solchen Projekt erfolgt oft über spezielle Portale und richtet sich nicht selten an alle interessierten Internetnutzer, ohne dass eine spezielle Fachkompetenz erforderlich ist

Die Teilnehmer reichen dabei Lösungsvorschläge ein oder erfüllen kleine Teilaufgaben, die dann von anderen Plattformbesuchern oder vom Initiator selbst bewertet und ausgewählt werden. Häufig wird der beste Vorschlag mit einer Geldprämie belohnt. Manchmal erhält jeder Beitragende auch einen Mikrobetrag oder arbeitet kostenlos. Typische Beispiele sind die Lösung von Problemen , Designaufgaben, die Entwicklung neuer Ideen oder nicht automatisierbare Tätigkeiten.

Aktuell führen Michael Liberda und Felicitas Sternke am Lehrstuhl für Direct Marketing der Universität Bayreuth für Ihre Masterarbeit eine empirische Untersuchung zum Thema Crowdsourcing durch.Wer Interesse am Thema hat, kann sich an dieser Befragung beteiligen. Die Teilnahme dauert nach eigenen Angaben rund 10 Minuten.

Online-Umfragen erstellen und auswerten

Was denken eigentlich meine Abonnenten, Kunden, Partner oder Lieferanten? Wie zufrieden sind sie mit meinem Newsletter, meinem Service oder meinen Produkten?

Diese Fragen sollte man sich regelmäßig stellen, um nicht am Markt und den Bedürfnissen der Beteiligten vorbei zu arbeiten. Die Marktforschung versucht Antworten auf solche Fragen zu finden. Aber Marktforschung ist häufig sehr aufwändig und teuer, wenn sie mit allen ihr zur Verfügung stehenden Instrumenten betrieben wird.

Was ist, wenn man nur mal ein paar gezielte Informationen oder ein Feedback von bestimmten Personengruppen erhalten möchte? Kann man das nicht auch selber realisieren?

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