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Linksammlung: E-Mail-Marketing Trends 2012

So gut wie jedes Unternehmen und Blog, das sich mit dem Thema E-Mail-Marketing beschäftigt, präsentiert in diesen Tagen seine Trends 2012: Social Media, Mobile, individueller und relevanter Content sowie ein persönlicher Dialog scheinen in diesem Jahr die Top-Themen zu sein.

Wir haben auf einen Blick eine kleine Linkliste zusammengestellt, in der viele unterschiedliche Meinungen zu finden sind:

twick.it – die Erklärmaschine im Netz

Das Alles-mit-140-Zeichen-Phänomen reißt einfach nicht ab. Meine jüngste Entdeckung in diesem Zusammenhang nennt sich Twick.it und möchte in Tweet-Länge die Welt erklären. Hört sich erst einmal nicht ganz easy an, ist es am Ende aber. Und das funktioniert so:

Jeder registrierte Nutzer hat die Möglichkeit, einen Begriff mit 140 Zeichen zu erläutern. Für weiterführende Informationen lässt sich ein Link hinterlegen. Und natürlich können andere Nutzer „Twicks“ bewerten und einen abweichenden oder ergänzenden Text schreiben. Wenn man sich das Gerangel und die teilweise irrsinnig langen Artikel in der Wikipedia anschaut, klingt das nach einer pragmatischen Alternative.

Natürlich lassen sich wirklich komplexe Dinge nicht in einem Satz zusammenfassen, aber wenn einem mal wieder ein neues Buzzword oder eine merkwürdige Abkürzung über den Weg läuft, reicht ein knapper Hinweis häufig aus. Und durch den smarten Twick.it Tool Tip kann man Erläuterungen aus der „Erklärmaschine“ per WordPress Plugin ins eigene Blog oder per JavaScript in die eigene Website holen. Außerdem hat ein Nutzer bereits eine Erweiterung für Google Chrome geschrieben.

Und natürlich kann die Kurzerklärungen mit dem eigenen Netzwerk über Twitter oder Facebook teilen. Eine Runde Sache das.

SWYN-Funktion bei XING

Das Soziale Netzwerk XING (früher OpenBC), das besonders in Deutschland bei Geschäftsleuten sehr populär ist, erlaubt Mitgliedern nun endlich das Teilen von Inhalten. Mit einem neuen SWYN-Feature (Share With Your Network) können Nutzer interessante Seiten oder Blogartikel innerhalb des Netzwerks weiterempfehlen. Bei Facebook gehört so etwas zum Standardrepertoire und wird ausgiebig genutzt. Es wurde also Zeit, dass XING nachzieht.

Mehr Informationen im Corporate Blog net.work.xing und optivo Blog.

Seth Godin über virale Kampagnen

Der Permission-Marketing-Guru Seth Godin wägt in seinem Blog mit Hilfe eines Gedankenspiels ab, welche Faktoren zu einer besseren viralen Verbreitung einer Botschaft führen.

Godin wägt dabei zwischen einer möglichst großen Ausgangsmenge an Empfängern und einer möglichst guten Idee ab, die eine  hohe Weiterempfehlungsrate erzielt. Das Ergebnis ist – wenn auch theoretischer Natur – sehr eindeutig. Je größer die Motivation der Empfänger ist, eine Botschaft an andere weiterzuleiten, desto unwichtiger wird die Ausgangsmenge.

Ziel muss sein, möglichst interessante und relevante Inhalte zu produzieren, die dann von jedem Empfänger durchschnittlich mehr als 1 Mal weiter verbreitet werden. Je höher die Rate umso besser. So stellt sich exponentielles Wachstum ein, das jede noch so große Ausgangsgruppe mengenmäßig irgendwann aussticht. Man kennt das Spiel von den Reiskörnern auf dem Schachbrett.

siehe Viral growth trumps lots of faux followers

Email Design Look Book

Nico Zorn macht in einem aktuellen Blogbeitrag auf eine kostenlose PDF-Datei mit Beispielen kreativer Newsletter-Designs aufmerksam. Das Dokument umfasst 23 Seiten und ist nach einer kostenlosen Registrierung auf der Seite der Agentur Smith-Harmon erhältlich.

Das Autorenteam fasst den Inhalt des Dokuments wie folgt zusammen:

The Smith-Harmon team reads tens of thousands of emails each year to stay current on trends and gather new ideas to give our clients an edge in the inbox. We’ve assembled 20 B2C emails from the past year that really stood out in the minds of our staffers and compiled them into the first annual Email Design Look Book.

Microsofts Antwort auf die Twitteraktion

Etwas mehr als 20.000 Twitterbenutzer haben sich an der gestrigen Aktion beteiligt, um Microsoft auf den schlechten Support von HTML im kommenden Outlook 2010 aufmerksam zu machen. Leider wohl vergebens, denn William Kennedy von Microsofts Office Team zeigt sich in einem aktuellen Blogbeitrag relativ uneinsichtig was die Problematik angeht.

Er fängt damit an, dass es durch die Nutzung der Word-Engine möglich ist, sehr einfach professionelle und visuell beeindruckende HTML-E-Mails zu verfassen und liefert auch gleich ein paar Beispiel-Screenshots. Die Initiative zielte aber gar nicht darauf ab, die Word-Engine zu verbannen, sondern sie kompatibler gegenüber Webstandards zu machen. Nach Kennedys Meinung gibt es keinen einheitlichen Konsens für die Darstellung von HTML in E-Mails:

There is no widely-recognized consensus in the industry about what subset of HTML is appropriate for use in e-mail for interoperability.

Das verstehe ich nicht ganz. Es gibt einen einheitlichen Konsens darüber wie man HTML darstellt. Ob Browser oder E-Mail-Client sollte nicht relevant sein. Das sieht auch das Email Standards Project so:

It doesn’t make sense to advocate a completely different set of standards to stipulate how HTML should be rendered in an email client as opposed to a web browser.

Des Weiteren geht er noch kurz darauf ein dass die Word-Engine keine Skripte (JavaScript etc.) ausführt, damit der Benutzer hier kein Sicherheitsrisiko hat. Davon war auch nie die Rede, nichtsdestotrotz ist das gut. Für mich liest sich das wie der Versuch, andere Clients gegenüber technisch nicht versierten Lesern zu diskreditieren. Eine Sache wird noch angesprochen, die man Microsoft zu Gute halten muss: Es ist genau dokumentiert was HTML-technisch in Outlook funktioniert oder auch nicht. Eher nicht.

Fazit: Es scheint, als ob wir uns auch die nächsten Jahre mit dem Design von HTML-Newslettern für Outlook rumschlagen müssen.

Dem Hype erlegen

Ja, wir twittern jetzt auch. Das Konzept des sogenannten Mikro-Bloggings fand ich schon beim Start von Twitter sehr interessant. Weniger weil ich darüber informiert sein möchte was z.B. P. Diddy den ganzen Tag so treibt, sondern um vielleicht Themen und Links aufzuschnappen für die ein Blogger nicht extra einen Artikel veröffentlichen würde oder keine Zeit hat. Und genau zu diesem Zweck können Sie uns nun auch folgen.

Soziale Netzwerke und Newsletter

René Kulka berichtet in seinem Blog über die Möglichkeit einen Newsletter mit seinen Freunden in den Netzwerken Facebook und MySpace zu teilen. Hintergrund ist die Möglichkeit diese Funktionalität beim Versand eines Newsletter über die E-Mail-Service-Provider Silverpop oder Inxmail einzubinden.

In dem Artikel beschreibt René wie diese Funktion auch ohne speziellen ESP einfach und schnell integriert werden kann. Angesichts der steigenden Bedeutung sozialer Netzwerke für Marketingzwecke ist dies ein Feature welches nicht viel Platz im Newsletter kostet und eventuell neue Kunden erschließt.

Des Weiteren möchte ich auf einen Artikel des Electronic Commerce Info Net mit dem Titel „Soziale Netzwerke und B2B-Marketing“ hinweisen, welcher Anfang diesen Monats erschienen ist. Darin wird berichtet dass Blogs, Foren, Wikis und Produktrezensionen auch im B2B-Sektor immer wichtiger werden.

50 Anzeichen dafür, dass Sie spammen

Die Firma Infusionsoft hat in ihrem Blog einen Artikel veröffentlicht, der 50 Anzeichen aufzeigt, mit denen man bei Empfängern fälschlicherweise zum Spammer degradiert werden könnte. Vieles aus der Liste halte ich für selbstverständlich, aber nichtsdestotrotz kann man die Liste gut nutzen um seinen Newsletterinhalt zu prüfen.

Checkliste für den Einsteiger

Nico Zorn vom Email Marketing Blog hat auf gruenderszene.de eine gute Übersicht für alle E-Mail-Marketing-Einsteiger veröffentlicht. Der Beitrag Newsletterversand: Checkliste für StartUps enthält einige wichtige Punkte, die vor dem Aufsetzen des eigenen Newsletter unbedingt berücksichtigt werden sollten. Besonders interessant sind die Angaben zur maximalen Zeichenanzahl in der Betreffzeile. Das Thema Personalisierung, vor allem die Realisierung individueller Inhalte (Content Personalisierung) sind für die meisten Gründer wohl etwas zu hoch gegriffen.