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Links nicht links liegen lassen

Über den perfekten Call-to-Action Button haben wir bereits berichtet. Aber letztendlich ist auch ein Call-to-Action nichts anderes als eine Verlinkung. Diese kann zum einen in Button-Form umgesetzt sein, aber auch in vielen anderen Varianten, wie beispielsweise Links im Fließtext, verlinkte Bilder oder verlinkte Bildüberschriften. Welche Darstellung der Links am geeignetsten ist, hängt natürlich von der Darstellung des Newsletters ab. Grundsätzlich gilt jedoch:

  • Verlinkungen müssen als solche erkennbar sein. Unterstrichene Passagen sind als Links gelernt, farbliche Hervorhebungen unterstützen. Zudem haben Links unterschiedliche Zustände, beispielsweise bei Mouse-Over. Viele Nutzer behandeln aber auch Bilder oder Überschriften wie Verlinkungen.
  • Verlinkungen müssen auch mobil funktionieren. Ein Finger ist breiter als ein Mousezeiger, also müssen die Abstände zwischen zwei Links und auch der verlinkte Inhalt selbst entsprechend groß sein.

Je mehr verlinkte Flächen, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass geklickt wird

Ein Newsletter kann sehr gut aus kurzen Teasern zusammengestellt werden. Lange Texte gilt es zu vermeiden, da Empfänger die Inhalte meist nur überfliegen und innerhalb weniger Sekunden entscheiden, welche Themen sie interessieren. Bei der Gestaltung mit Teasern gilt:

  • Pro Teaser sollte es thematisch nur einen ausgehenden Link geben.
  • Dieser eine Link sollte über möglichst viele Wege klickbar sein, also durch Verlinkung von Teaserbild, Überschrift und Call-to-Action. Unterschiedliche Leser klicken unterschiedliche Dinge – und alle Wege sollten zum Ziel führen.
  • Textpassagen im Fließtext sollten eher nicht verlinkt werden. Viele Nutzer nehmen diese gar nicht wahr und mobil sind sie schwer zu „klicken“.

Vor jedem Versand gilt es natürlich die Verlinkungen noch einmal zu testen. Viele Newsletter-Systeme übernehmen dies automatisch und überprüfen, ob die angegebenen URLs auch erreichtbar sind.

Nach dem Klick ist vor dem Klick – Landingpages nicht vergessen

Natürlich endet die Optimierung nicht mit dem Klick auf den Link – auch auf die nachfolgende Landingpage sollte ein entsprechendes Augenmerk gelegt werden, sowohl inhaltlich als auch optisch. Und sofern der Newsletter für mobile Endgeräte optimiert ist, gilt gleiches auch für die Landingpage. Im Idealfall ist auch die verlinkte Seite für mobile Endgeräte angepasst, sodass die Usability nicht nach Verlassen des Newsletters endet. Dies schmälert die Chance auf einen erneuten Klick aus dem Newsletter heraus bzw. sogar dessen mobilen Aufruf.

Landingpages: Nach dem Klick ist vor dem Klick

Geschafft! Der Empfänger hat unseren Newsletter geöffnet, gelesen und auf unseren Call-to-Action Button geklickt. Dann können wir uns ja jetzt entspannt zurücklehnen – sofern wir bei der Erstellung des Newsletters und der Definition des Call-to-Actions noch einen Schritt weiter gedacht haben: an die Landingpage.

Wir haben bereits darüber berichtet: Der perfekte Call-to-Action Button muss den Nutzer nicht nur durch Design, Wortlaut und Position zum Klicken veranlassen, sondern ihn auch auf eine entsprechende Landeseite leiten. Landingpages sind schlanke Seiten, die speziell auf ein bestimmtes Thema oder Angebot abgestimmt sind und den Nutzer bei seiner „Landung“ auffangen. Die im Newsletter verfasste Handlungsaufforderung findet hier ihren Abschluss.

Tipps für die optimale Landingpage

  • Inhalt auf die Zielgruppe und den Kontext der verweisenden Quelle abstimmen
  • die im Nutzer geweckten Erwartungen erfüllen
  • keine ablenkenden Inhalte platzieren
  • übersichtlich gestalten
  • passendes Response-Element für die vorausgegangene Handlungsaufforderung bereithalten
  • den Zweck der Seite herausstellen und zur Konversion motivieren
  • Wiedererkennungswert durch Berücksichtigung des Corporate Designs schaffen

Was am Ende natürlich für viele Marketing-Verantwortliche entscheidend ist, sind Zahlen. Wie viele Besucher die Landingpage hat, könnte man noch als Rückschluss aus dem Linktracking ziehen. Aber wie viele Konversionen hat es tatsächlich gegeben? Bei der Einrichtung also auch an die Webanalyse denken!

Noch ein Tipp zum Schluss: Landingpages personalisieren! Der Name des Empfängers ist in der Regel bekannt, warum also diesen beim Klick auf den Call-to-Action Button nicht an die Landingpage übergeben und den Besucher dort persönlich ansprechen?

E-Mail Crime Scene: Die größten Verbrechen

Landet unser Newsletter im Posteingang des Empfängers, ist das erstes Ziel die Öffnung. Ein uneindeutiger Absender und ein langweiliger Betreff sind hier nicht besonders förderlich. Haben wir die erste Hürde jedoch erfolgreich genommen, gilt es die Aufmerksamkeit des Lesers zu fesseln, denn er widmet dem Newsletter im ersten Scan nur wenige Sekunden. Wecken die Überschriften keine Neugier, sind die Texte viel zu lang oder besteht die E-Mail dank Bildunterdrückung nur aus leeren Flächen, wird uns dies nicht gelingen.

Mit dem Lesen ist es in der Regel jedoch noch nicht getan, der Nutzer soll auch etwas Bestimmtes tun. Damit unser Call-to-Action auch erhört wird, muss er eindeutig und verständlich formuliert sein. Wollen wir den Nutzer zudem dazu bewegen, unsere Inhalte in Sozialen Netzwerken zu teilen, müssen wir ihm das entsprechende Werkzeug an die Hand geben. Überfrachten wir unseren Newsletter allerdings mit zu vielen SWYN-Links, kann der Effekt eher gegenteilig sein.

Konnten wir den Empfänger trotz allem nicht von unserem Newsletter überzeugen, sollten wir ihm die Abmeldung aus der Verteilerliste nicht noch unnötig erschweren. Findet er keinen Abmeldelink, deklariert er die E-Mail einfach als Spam und das schadet unserer Reputation.

Contactlab deckt in einer Infografik die acht schlimmsten E-Mail-Verbrechen auf:

 

Der perfekte Call-to-Action Button

Die Bedeutung des Call-to-Action Button in einem Newsletter liegt auf der Hand, denn mit dem Aufruf zum Klick verfolgen Versender in der Regel ein ganz bestimmtes Ziel. Damit der Empfänger tatsächlich dazu bewegt wird, diesen Button zu klicken, gibt es speziell bei HTML-E-Mails einiges zu beachten. Er birgt nicht nur großes Potenzial, man kann bei der Umsetzung auch einiges falsch machen. Zu berücksichtigen sind nicht nur offensichtliche Dinge wie Farbe, Kontrast, Form, Größe, Wortlaut und Platzierung des Buttons. Auch folgende, weniger offensichtliche Dinge sollten bedacht werden:

  • Allgemeinverständliche Icons können die Klickrate des Call-to-Action Buttons erhöhen, unbekannte Icons den Nutzer dagegegen verwirren.
  • Nicht mit zu vielen, gleichgestalteten und nah beieinander liegenden Call-to-Action Buttons arbeiten.
  • Fallback-Lösung bei Bildunterdrückung entwickeln. Wie man Call-to-Action Buttons auch im Falle von Bildunterdrückung ansprechend und aufmerksamkeitsstark gestalten kann, darüber haben wir im Blog bereits berichtet.
  • Buttongröße für die Mobile-Optimierung berücksichtigen.
  • A/B-Tests durchführen.
  • Nach dem Klick ist vor dem Klick: Nutzer auf einer entsprechenden Landingpage auffangen.

Litmus hat in einer Infografik, die wichtigsten Dos und Don’ts zusammengefasst.

 

 

Bildunterdrückung: Call-to-Action Button aus HTML-Tabelle

Der erste Schritt ist geschafft, der Abonnent hat die E-Mail geöffnet. Der erhoffte zweite Schritt ist oft das Klicken eines Call-to-Action Button. Dieser kann beispielsweise zu weiteren Informationen führen, eine Bestellung oder den Download eines Whitepapers auslösen.

Um die Aufmerksamkeit des Lesers zu fesseln und ihn zum Klicken zu bewegen, bliebt nicht viel Zeit. Ein aufmerksamkeitsstarker Call-to-Action Button muss her, um das Interesse des Nutzers beim Scannen der E-Mail zu wecken. Neben der optimalen Platzierung im sichtbaren Bereich des Newsletters spielt dabei vor allem die Optik eine entscheidende Rolle. In der Regel wird der Button deshalb als Grafik eingebunden.

Was tun, wenn das E-Mail-Programm des Empfängers die Bildanzeige unterdrückt?

Die Lösung sind Button-Layouts die aus HTML-Tabellen konstruiert werden. Vereinfacht gesagt: Der Button entspricht einer Tabelle mit genau einer Zelle. Mit HTML und CSS kann man den Button dann noch etwas gestalten. Da jede Tabellenzelle einen Bildpunkt darstellen kann, lassen sich neben einfarbigen Buttons auch optische Trennlinien und einfache Muster gut umsetzten.

Das Problem der Bildunterdrückung scheint gelöst, denn theoretisch lässt sich so ein ganzes Logo oder eine Grafik als Tabelle gerastert und für den Empfänger sofort sichtbar abbilden. Leider funktioniert dies eher in der Theorie, denn das Bild wird nicht nur oft pixelig angezeigt, sondern die Dateigröße steigt durch die Tabellen auch enorm an. Für Call-to-Action Buttons aber sicherlich ein Ansatz,  den man einmal getestet haben sollte.

Eine Anleitung mit exemplarischem Quellcode gibt es im Campfire-Blog.

Double Opt-in: Den Nutzer an die Hand nehmen

Das Double Opt-in Verfahren sollte bei der Newsletter-Anmeldung mittlerweile Pflicht sein: den Nutzer schützt es vor unerwünschten Werbe-E-Mails, für den Versender erhöht es die Qualität der Adressliste. Warum? Weil die Anmeldung in einem zweiten Schritt, in der Regel per Klick auf einen Link in einer E-Mail, bestätigt werden muss.

Hin und wieder kommt es allerdings vor, dass der Bestätigungslink nicht aktiviert wird. Will der Nutzer den Newsletter gar nicht erhalten, hat das Double Opt-in seinen Zweck voll erfüllt. Oftmals sind es aber ganz andere Gründe, die zu einer ausbleibenden Aktivierung führen: Die E-Mail landet als False Positive im Spamfilter, der Nutzer hat vergessen, das Abonnement zu bestätigen oder er hat das Verfahren nicht verstanden.

Für E-Mail-Marketer ist der Anmeldeprozess beim Double Opt-in natürlich selbsterklärend, für den Nutzer aber oftmals nicht. Um Missverständnisse zu vermeiden, sollten bei der Gestaltung des Anmeldeprozesses und der Bestätigungs-E-Mail einige Dinge bedacht werden.

Checkliste Double Opt-in: An alles gedacht?

  • Den Prozess erklären: Innerhalb des Anmeldeformulares und auf der nachgelagerten Bestätigungsseite nach Übermittlung der Daten
  • Darauf hinweisen, dass die Zustellung der Bestätigungs-E-Mail ggf. einige Minuten dauern kann
  • Den Hinweis geben, unter Umständen auch im Spam-Ordner nach der E-Mail zu sehen
  • Um False Positves zu vermeiden, dazu auffordern, die Absenderadresse vorab ins Adressbuch aufzunehmen
  • Kontakt- und Hilfemöglichkeiten anbieten
  • Einen aussagekräftigen Betreff mit Call-to-Action zum Klicken des Bestätigungslinks verwenden
  • In der E-Mail den Klick forcieren und weder inhaltlich noch optisch vom Anmeldelink ablenken
  • Bei der Platzierung des Links geringere Höhen des Vorschaufensters beachten