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Umfrage: Motivatoren für eine Newsletter-Anmeldung

Was sind die Hauptgründe dafür, einen Newsletter zu abonnieren? Diese Frage hat Statista im Juni 2012 anhand einer Befragung von 1292 Online-Konsumenten versucht zu beantworten. Interessant bei solchen Untersuchungen ist immer die Antwort auf die Frage: Um welche Art von Newsletter geht es bzw. welche Art von Newsletter hat der Befragte bei der Beantwortung im Hinterkopf? Onlineshops können beispielsweise ganz andere Inhalte bereitstellen, als Dienstleister oder Informationsanbieter. Eine Antwort darauf wird nicht geliefert – vielleicht sind die Ergebnisse deshalb zum Teil etwas überraschend:

  • Zunächst wenig verwunderlich liegt an erster Stelle die Aussicht auf Rabatte oder Sonderangebote (45 %). Ebenfalls im oberen Drittel steht die Aussicht auf Kostenloses im Austausch gegen die E-Mail-Adresse (28 %), wobei hier vermutlich kein tatsächliches Interesse an den Inhalten des Newsletters besteht.
  • An zweiter Stelle steht der Wunsch, auf dem Laufenden über Entwicklungen innerhalb der Firma oder Organisation zu sein (40 %), über neue und zukünftige Produkte benachrichtigt zu werden reizt 29 %. Letzteres steht im Widerspruch zur Aussage, dass nur 8 % auf dem Laufenden über Produkte, Dienstleistungen und Angebote sein möchten – der genaue Fragekontext wäre hier interessant. Und auch, dass die Unternehmen selbst für Abonnenten deutlich interessanter als dessen Produkte sein sollen, scheint auf den ersten Blick fragwürdig.
  • Zugang zu exklusiven Inhalten ist, etwas unerwartet, „nur“ 28 % wichtig, Viele interessieren sich zudem für Newsletter zu Themen und Marken mit denen sie auch sonst Berührungspunkte haben, beispielsweise über Hobbys, Interessen oder einen bereits getätigten Kauf (26 %).
  • Interessant ist die Erkenntnis, dass immerhin 15 % der Befragten einen Newsletter abonnieren, weil er ihnen empfohlen wurde. Empfehlungsmarketing scheint also nicht nur bei Kaufentscheidungen eine Rolle zu spielen.

Die Aussicht auf Expertentipps, Informationen und Veranstaltungstipps schlägt sich in den Ergebnissen der Umfrage nicht nieder, was darauf schließen lässt, dass es sich eher um E-Commerce-Newsletter handelt. Auch die Aussicht auf individualisierte Inhalte oder Bequemlichkeitsaspekte spielten in der Betrachtung scheinbar keine Rolle. Außer Acht gelassen werden sollten all diese Punkte bei der Konzeption des Newsletters jedoch deshalb nicht.

10 Gründe für Mobile E-Mail-Marketing

10 Reasons why you need a Mobile Site – so lautet die Überschrift einer neuen Infografik von AD:60. Genauso gut könnte sie aber auch lauten: 10 Gründe für Mobile E-Mail-Marketing. Denn die Argumente sind ähnlich:

  • steigender mobiler Traffic, auch mobile-only
  • steigende Verbreitung von Smartphones
  • steigende Abschlüsse und Käufe per Smartphone
  • breite Altersverteilung mobiler Nutzer
  • Couch-Commerce wird immer beliebter

Im Fall von Landingpages könnte man noch einen Schritt weiter gehen und fragen: Was nützt eine mobiloptimierte Landeseite, wenn der Newsletter auf mobilen Endgeräten so schlecht dargestellt wird, dass er vom Abonnenten gar nicht erst geöffnet wird?

10 Gründe für Twitter

Das Online-Magazin t3n hat einen Artikel von Social Meda Today aufgegriffen, in dem die Autorin Amy Stark 10 Gründe dafür nennt, warum Twitter der Top Social Media Kanal ist. Die Faktensammlung soll Skeptiker überzeugen, die nach wie vor glauben, der Microblogging-Dienst sei überbewertet. Hier die Punkte im Schnelldurchlauf.

  1. Twitter ist frei
  2. Twitter setzt auf Grundlagen
  3. Twitter bietet Reichweite
  4. Twitter ist Open Source
  5. Twitter-Nachrichten sind kurz
  6. Twitter erweitert den eigenen Horizont
  7. Twitter ist vielfältig
  8. Twitter ist eine übergreifende Social Media Plattform
  9. Twitter verläuft in Echtzeit
  10. Nie war das Vernetzen einfacher als mit Twitter

In den Kommentaren zum Artikel gibt es eine kontroverse Diskussion, ob diese Argumente wirklich zutreffen sind. Siehe dazu http://t3n.de/news/10-grunde-twitter-immer-noch-nr-1-social-media-kanale-307532/

Bounce Baby, Bounce

Im Allgemeinen ist man als Newsletter-Versender eher darum bemüht, möglichst viele neue Adressen zu generieren. Oft wird dabei vergessen, dass es mindestens genauso wichtig ist, den vorhandenen Adressbestand zu pflegen. Dazu gehören regelmäßige Mailings, persönlicher Kontakt und das sprichwörtliche Bauchpinseln der Abonnenten durch Vorteile jedweder Art gegenüber Nicht-Abonnenten, aber dazu gehört auch die Behandlung von Rückläufern – den Bounces.

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