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Urlaubsfunktion für Newsletter-Abonnenten

Eine schöne, in der Praxis jedoch eher selten genutzte Funktion für Newsletter-Abonnenten hat uns optivo wieder ins Gedächtnis gerufen.

Wir alle kennen es: Im Urlaub lesen wir keine beruflichen E-Mails, den ersten Arbeitstag nach einem längeren Urlaub verbringen wir deshalb meist mit dem mühsamen Sichten und Sortieren unseres überquellenden Postfaches. Dabei bleiben abonnierte Newsletter oftmals ungelesen auf der Strecke. Warum den Abonnenten also nicht eine Urlaubsfunktion für den Newsletter anbieten?

Hierbei kann der Nutzer über eine Kalenderfunktion innerhalb einer E-Mail oder eines Online-Formulares einen Zeitraum hinterlegen, in dem er keine E-Mails lesen bzw. empfangen möchte. Ist ein Newsletter-Versand für diesem Zeitraum geplant, wird der Empfänger in diesem Durchgang entsprechend ausgespart. Er erhält den Newsletter in einem nachgelagerten Versand, einige Tage nachdem er aus dem Urlaub zurück ist.

Relevanz erhöhen und Abmelderate senken

Diese Prinzip hat Vorteile für beide Seiten: Als Versender erhöhen wir deutlich die Wahrscheinlichkeit, dass unser Newsletter auch geöffnet und gelesen wird und nicht in der E-Mail-Flut untergeht. Dem Empfänger verhelfen wir so zu einem kleinen bisschen mehr Übersichtlichkeit in seinem Postfach. Zudem erhöhen wir die Relevanz: Hinweise auf zeitlich begrenzte Angebote, die innerhalb des Urlaubs liegen, werden nach Ablauf nicht mehr nachgesandt.

Ein weiterer Vorteil: Die Abmelderate kann gesenkt werden, in dem das Prinzip nicht nur als Urlaubsfunktion, sondern auch als temporäre Abmeldung genutzt wird. Benötigt der Empfänger über einen längeren Zeitraum keine Informationen mehr zu einem bestimmten Thema bzw. Produkt, braucht er sich nicht direkt abzumelden, sondern kann den Empfang des Newsletters zunächst temporär pausieren. Nach Ablauf der Pause kann man als Versender versuchen, dem Empfänger den Newsletter beispielsweise mit einem besonderen Rabatt oder exklusiven Inhalt wieder schmackhaft zu machen und ihn so zu reaktivieren.

Da Ostern bereits wieder vor der Tür steht und viele die Feiertage für einen Kurzurlaub nutzen, ist jetzt der ideale Zeitpunkt, eine solche Funktion zu testen.

Social Media Monitoring als Contentquelle für Newsletter

Dass Social Media und E-Mail-Marketing voneinander profitieren, betonen wir immer wieder. Durch SWYN-Links kann die Reichweite eines Newsletters erhöht werden. Aber wie kann Social Media unser E-Mail-Marketing noch bereichern? Durch Social Media Monitoring!

Was schreibe ich nur – auf der Suche nach relevantem Content für den Newsletter

In Sozialen Netzwerken tauschen sich Nutzer über Unternehmen und Themen aus. Mit Social Media Monitoring beantworten sich Unternehmen die Frage, was und wo in Sozialen Netzwerken über sie gesprochen wird. Hierbei kann man weiter über den Tellerrand des eigenen Unternehmens und der Produkte hinausschauen und identifizieren, welche verwandten Themen von der Zielgruppe diskutiert werden. Wer hier zuhört, kann neuen und vor allem relevanten Input für seinen nächsten Newsletter aufgreifen.

Beim Social Media Monitoring kann man nicht nur passiv vorgehen und zuhören, sondern auch aktiv mit der Zielgruppe in Dialog treten. Wer beispielsweise eine eigene Fanseite auf Facebook betreibt, kann Interessen, relevante Themen und Unklarheiten erfragen – diese Erkenntnisse können dann in einem kommenden Newsletter aufgegriffen werden und die inhaltliche Relevanz für die Zielgruppe wird deutlich erhöht.

Hier schließt sich der Kreis zum Social E-Mail-Marketing: In Sozialen Netzwerken kann man Themen für relevante Newsletter-Inhalte identifizieren, diese erhöhen die Relevanz für den Nutzer und veranlassen wiederum zum Teilen über SWYN-Links.

Tipps zur Personalisierung von Newslettern

Personalisierte Newsletter sind das A und O für den Aufbau einer langfristigen Kundenbeziehung. Doch was verbirgt sich hinter diesem Begriff und welche Möglichkeiten sind in der Praxis realistisch?

“Personalisierung bedeutet mehr, als nur den Namen des Empfängers zu kennen“

Dieser Meinung ist der Fachverlag für Marketing & Trendinformationen und stellt einige Ideen vor, die über eine Pseudopersonalisierung durch eine persönliche Anrede in einer Massenmail hinausgehen:

  • Voraussetzung: persönliche Daten des Empfängers nicht ungefiltert übernehmen, sondern auf Rechtschreibung und Richtigkeit überprüfen.
  • Anrede mit Personalisierungstrick: Neukunden förmlich ansprechen („Sehr geehrter Herr Nachname“), später zu einer vertrauteren Anrede wechseln („Hallo“ oder „Lieber“).
  • Personalisierung in der Betreffzeile: mit Vorsicht einsetzten, um nicht aufdringlich zu wirken.
  • relevanter Inhalt: bietet dem Abonnenten den größten Mehrwert. Dazu sollten alle bekannten Informationen über den Abonnenten berücksichtigt werden, wie z.B. Alter, Geschlecht und Wohnort. Entsprechend des Lifecycles können Trigger-Mails versendet werden. Dem Interessenten bei der Anmeldung die Möglichkeit zu geben, die für ihn interessanten Themen auszuwählen, ist eine weitere Möglichkeit, um relevanten Content zu identifizieren.
  • Bildpersonalisierung ist zwar sehr ähnlich zur personalisierten Anrede, zu passenden Anlässen eingesetzt, weckt sie aber durchaus die Aufmerksamkeit des Kunden.

Weihnachtsgeschenk der Marketing Börse

Die Marketing Börse verschenkt bis zum 24.12. eine PDF-Ausgabe des aktuellen Leitfadens E-Mail-Marketing 2.0 von Herausgeber Dr. Torsten Schwarz. In der mehr als 500 Seiten starken Publikation schreiben 55 Fachautoren über unterschiedliche Aspekte des E-Mail-Marketings.

In acht Kapiteln geht es um Grundlagen, Kennzahlen und Optimierung, Adressgewinnung, Gestaltung sowie Relevanz, Recht und Trends. Das Buch dürfte man also getrost als Standardwerk bezeichnen. Es sollte also nicht nur als geplante Lektüre für die Feiertage auf dem Desktop herum lungern, sondern auch in 2011 immer mal wieder gelesen werden

PDF Leitfaden E-Mail-Marketing 2.0 herunterladen

Fünf Stufen zur Ansicht eines Newsletters

Kristina Scott beschreibt fünf Stufen die ein Empfänger durchläuft, wenn er in sein Postfach schaut und die verschiedenen E-Mails durchsieht. Diese sollten beim Design des nächsten Newsletters berücksichtigt werden:

  • Absendername
    Dieser soll dem Empfänger vertrauenswürdig erscheinen, da 73% der Empfänger sich anhand des Namens entscheiden ob die E-Mail als Spam einzustufen ist.
  • Betreff
    Als nächstes schaut sich der Empfänger den Betreff an und entscheidet über die Relevanz der E-Mail. Dieser sollte also mit Bedacht gewählt werden.
  • Vorschaufenster
    Im Vorschaufenster sollte dem Empfänger genügend Informationen dargestellt werden damit das Interesse an dem Newsletter bestehen bleibt. Dabei ist auch zu beachten, dass eventuelle Bilder nicht angezeigt werden.
  • Geöffneter Newsletter
    Der Empfänger hat sich nun entschieden den Newsletter zu öffnen. Die Frage, die sich nun stellt, ist folgende: Wie schaffe ich es, damit er sich die komplette E-Mail anschaut, sprich herunter scrollt?
  • Kompletter Newsletter
    Nur 11% aller Empfänger landen in dieser Stufe und schauen sich den kompletten Newsletter an.

Warum Abonnenten sich abmelden

Auf der Seite von eMarketer findet sich eine kleine Studie zum Verhalten beim Abmelden von Newslettern, die über das Double Opt-in Verfahren abonniert wurden. Unterschieden wird zwischen Europa, Nordamerika und dem asiatisch-pazifischen Raum. Der Grund für das Abmelden ist in allen Regionen ziemlich eindeutig: irrelevanter Inhalt. Gleich dahinter folgt eine zu hohe Empfangsfrequenz von einigen Newslettern. In der Studie wurde auch gefragt, wie oft ein Abonnent sich abmeldet. Hier kann man eine deutliche Differenz zwischen dem asiatisch-pazifischen Raum und Europa bzw. Nordamerika sehen. Während wir in Europa und unsere amerikanischen Freunde relativ häufig Abmeldungen vornehmen, hält sich der asiatisch-pazifische Raum sehr zurück. Dies wird für Nordamerika darauf zurückgeführt dass dort sehr viel Inhalt via Newsletter verschickt wird.

Newsletter gestalten ohne wahnsinnig zu werden

Frei übersetzt titelt so ein interessanter Artikel im Smashing Magazine. Auf englisch „Design and Build Email Newsletters Without Losing Your Mind (and Soul)“. Zehn Aspekte eines gelungenen E-Mail-Layouts werden näher beleuchtet. Darunter sind auch einige Tipps zum richtigen Umgang mit den Abonnenten. Alles in allem sind dies keine bahnbrechenden Neuigkeiten – aber die folgenden Regeln werden nach wie vor viel zu oft vernachlässigt.

  1. Immer schnell zum Punkt kommen
  2. Einverständnis der Empfänger einholen
  3. Relevante und nützliche Inhalte versenden
  4. Taugliches HTML mit Inline-Styles einsetzen
  5. Auf ein überprüfbares Ziel hin gestalten
  6. Abmeldung einfach machen, nicht verstecken
  7. Nur-Text-Version zusätzlich mitliefern
  8. Potenziell blockierte Bilder berücksichtigen
  9. Gesetzliche Bestimmungen einhalten
  10. Vor dem Versand ausgiebig testen