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Verknüpfung von Online-Umfragen und E-Mail-Marketing

Gegenüber Umfragen, die als Postsendungen an die Befragten zugestellt werden, sind Online-Umfragen kostengünstiger und haben eine höhere Rücklaufquote. Die Erstellung und Auswertung ist einfach und die Ergebnisse stehen in Echtzeit zur Verfügung. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Online-Umfragen zu verteilen; eine Variante ist es, den Befragungs-Link mit der hinterlegten Umfrage per E-Mail zu versenden, zum Beispiel integriert in einen Newsletter. Wir zeigen, worauf man dabei achten sollte.

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Segmentierung und Multi-Channel-Marketing für optimale Ansprache

Relevanz ist im E-Mail-Marketing der Schlüssel zum Erfolg – und diese erreicht man durch Segmentierung des Empfängerkreises. Je mehr man also über seine Abonnenten weiß, desto besser. Und oftmals weiß man mehr als man denkt. Neben den Interessen, die entweder bei der Newsletter-Anmeldung direkt abgefragt oder aus dem Klickverhalten abgeleitet werden können, gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Segmentierungsansätze, speziell im B2B-Bereich oder E-Commerce.

Kunden kennenlernen

Aber das Wissen allein reicht nicht, die Daten müssen auch strukturiert erfasst werden und jederzeit abrufbar sein. Kundenmanagement heißt das Stichwort und hierzu gibt es eine Reihe von Anbietern entsprechender Software. Einer dieser Dienstleister ist Schober, der mit xCampaign ein besonders interessantes Tool für das Direktmarketing anbietet. Hiermit können Kundendaten und -informationen verwaltet, bewertet und klassifiziert werden. Daraus lassen sich Ansätze für entsprechende Newsletter-Kampagenen ableiten.

Wer bereits das passende Newsletter-System gefunden hat, kann xCampaign in der Regel an die vorhandene Software anbinden. Alternativ kann der E-Mail-Versand aber auch direkt aus dem System heraus angestoßen werden. Eine Auswertung der Response ist dabei ebenfalls möglich. Mit xCampaign können Unternehmen also professionelles Kampagnenmanagement betreiben, aber nicht nur für den E-Mail-Kanal.

Kunden im passenden Marketing-Kanal ansprechen

Es reicht natürlich nicht aus, die für den Empfänger relevanten Inhalte zu identifizieren, er muss auch über den für ihn passenden Kanal angesprochen werden. Multi-Channel-Marketing mit einer bestmöglichen Empfängersegmentierung sind das Ziel des webbasierten Kampagnenmanagement-Tools. Denn mit xCampaign lassen sich nicht nur E-Mail-Marketing Kampagnen verwalten und auswerten, sondern Kampagnen unterschiedlichster Medien.

Landingpages: Nach dem Klick ist vor dem Klick

Geschafft! Der Empfänger hat unseren Newsletter geöffnet, gelesen und auf unseren Call-to-Action Button geklickt. Dann können wir uns ja jetzt entspannt zurücklehnen – sofern wir bei der Erstellung des Newsletters und der Definition des Call-to-Actions noch einen Schritt weiter gedacht haben: an die Landingpage.

Wir haben bereits darüber berichtet: Der perfekte Call-to-Action Button muss den Nutzer nicht nur durch Design, Wortlaut und Position zum Klicken veranlassen, sondern ihn auch auf eine entsprechende Landeseite leiten. Landingpages sind schlanke Seiten, die speziell auf ein bestimmtes Thema oder Angebot abgestimmt sind und den Nutzer bei seiner „Landung“ auffangen. Die im Newsletter verfasste Handlungsaufforderung findet hier ihren Abschluss.

Tipps für die optimale Landingpage

  • Inhalt auf die Zielgruppe und den Kontext der verweisenden Quelle abstimmen
  • die im Nutzer geweckten Erwartungen erfüllen
  • keine ablenkenden Inhalte platzieren
  • übersichtlich gestalten
  • passendes Response-Element für die vorausgegangene Handlungsaufforderung bereithalten
  • den Zweck der Seite herausstellen und zur Konversion motivieren
  • Wiedererkennungswert durch Berücksichtigung des Corporate Designs schaffen

Was am Ende natürlich für viele Marketing-Verantwortliche entscheidend ist, sind Zahlen. Wie viele Besucher die Landingpage hat, könnte man noch als Rückschluss aus dem Linktracking ziehen. Aber wie viele Konversionen hat es tatsächlich gegeben? Bei der Einrichtung also auch an die Webanalyse denken!

Noch ein Tipp zum Schluss: Landingpages personalisieren! Der Name des Empfängers ist in der Regel bekannt, warum also diesen beim Klick auf den Call-to-Action Button nicht an die Landingpage übergeben und den Besucher dort persönlich ansprechen?

Fallstudie Trigger-Mail: Geburtstagskampagne von rabbit eMarketing

Wir schreiben viel über die Vorteile von Trigger-Mails, wie beispielsweise anlassbezogene Nachrichten zum Geburtstag. Zeit, einmal konkret zu werden. Deshalb möchten wir an dieser Stelle ein Fallbeispiel vorstellen und zwar die Geburtstagskampagne von rabbit eMarketing. In einem dreistufigen E-Mail-Versand wurden die Newsletter-Abonnenten zu ihrem Geburtstag überrascht.

  1. Einige Tage vorher erhielten die Empfänger eine E-Mail mit einem Rezept für einen Geburtstagskuchen vom rabbit-Team und dem Hinweis, dass man sich über ein Foto auf der Facebook-Pinnwand freuen würde.
  2. Um 00:01 Uhr erhielten die Geburtstagskinderdann  eine E-Mail – lediglich mit dem Inhalt „Erster“. Auf einer Landingpage wurde dem Empfänger der Grund der E-Mail erläutert.- Bei Interesse an einer Geburtstagsaktion für eigene Kunden konnte er Kontakt zum Team aufnehmen. Hier wurde ebenfalls der Aufruf zum Foto-Upload des Geburtstagskuchens auf Facebook platziert.
  3. Am Abend des Geburtstags kam eine letzte E-Mail mit der Bitte um Feedback zum Kuchen über einen von drei Buttons mit entsprechend hinterlegter Landingpage.

Für weitere Infos zur Geburtstagskampagne, beispielsweise zu Klickraten und Response, steht eine Fallstudie zum kostenlosen Download bereit. rabbit eMarketing erhielt für die Kampagne den MarketingSherpa Award in der Kategorie „Best Email Innovation“. Letztendlich ist es aber jedem selbst überlassen, für wie kreativ und gelungen er sie hält.

Fünf Empfängertypen und das optimale Responsemanagement

Besteller, Klicker, Öffner, Nicht-Öffner und Abmelder: bei jedem Newsletter, egal wie groß oder klein der Empfängerkreis ist, gibt es dieselben Empfängertypen. Auf alle sollte man unterschiedlich eingehen. Wie? Das verrät die Promio.net GmbH in einem Fachartikel, der sich vor allem an absatzorientierte Webseiten richtet:

Besteller sind erfolgreich als Kunden gewonnen worden, nun geht es an die Kundenbindung und -kommunikation. Instrumente können Gutscheine, Empfehlungen für ähnliche Produkte oder Feedback-Aufrufe sein.

Klicker zeigen zwar Interesse, nehmen das Angebot im letzten Schritt aber nicht an. Der Zeitpunkt des Ausstieges im Bestellprozess sollte untersucht werden, zudem können mit A/B-Tests Angebote miteinander verglichen werden.

Öffner haben die Inhalte des Newsletters nicht geklickt. Textoptimierungen, Call-to-Actions und Aktionsmailings können die Klickrate erhöhen.

Nicht-Öffner, die einmal aktiv waren, sollten mit Hilfe von ungewöhnlichen E-Mail-Aktionen reaktiviert werden. Nicht-Öffner, die nie aktiv waren, wollten wahrscheinlich nur an einer einmaligen Aktion teilnehmen, eine Reaktivierung lohnt sich meist nicht.

Abmelder schließlich können durch ein Feedback im Abmeldeprozess Aufschluss über die Abmeldegründe liefern.

Newsletter Software für große Unternehmen

Jedes größere Unternehmen, ob als Online-Shop oder Hersteller, arbeitet mit Newslettern, um seine Kunden mit Neuigkeiten rund um den Betrieb oder das Warenangebot zu versorgen. Je größer das Unternehmen ist, desto ausgereifter sollte die Technik der Newsletter Software sein. Mit einem leistungsstarken Programm können Fehler vermieden und kundenorientierte Mailings geschaffen werden.

Wie bei jedem Computerprogramm gibt es auch bei Newsletter Software einfache und umfangreichere Lösungen. Für einen kleinen Online-Shop, der weniger als 1.000 Kunden hat, sind simple Programme fürs E-Mail-Marketing von Vorteil. Ein großer Implementierungsaufwand stünde in keinem Verhältnis zum Nutzen, den der Shopbetreiber davon hat. Großunternehmen, die über eine eigene Marketingabteilung verfügen, können dagegen mehr Arbeitskraft für das Newsletter-Marketing aufwenden. Aus diesem Grund ist Newsletter Software für diesen Bereich sehr umfangreich und bietet zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. Neben modernen Analysetools sollte ein solches Programm über die nötigen Features für die optimale Anpassung auf die Zielgruppe verfügen.

Wichtige Elemente für eine effiziente Newsletter Software, die speziell für große Unternehmen interessant sein kann, sind u.a.:

  • schnelle und einfache Adressgenerierung
  • eine leicht handhabbare Benutzeroberfläche
  • Vorschaumodi, die auf den Mail-Client abgestimmt sind
  • Live-Tracking des versendeten Newsletters
  • globales Versenden von Newslettern in verschiedenen Sprachen
  • Geotargeting der Newsletterempfänger

Die Liste ließe sich bequem um weitere Aspekte erweitern. Grundsätzlich gilt: je komplexer die Newsletter Software gestaltet ist, desto zielgerichteter können die Newsletter verschickt werden. Für größere Unternehmen ist nicht allein die Masse der Newsletter relevant, sondern letzten Endes die Response auf die Mailings. Ein wirkungsvolles Programm fürs E-Mail-Marketing sollte demnach der Unternehmensgröße angepasst sein.

Mit Firmenadressen den Newsletter-Verteiler ausbauen

Ein immer wieder thematisiertes Problem ist der Aufbau eines umfassenden E-Mail-Verteilers. Viele Unternehmen sehen dies als vordringliche Aufgabe für ein erfolgreiches E-Mail-Marketing an. Besonders im B2B-Bereich benötigt man qualifizierte Firmenadressen, um nicht nur Reichweite aufzubauen, sondern um überhaupt die passenden Ansprechpartner und Entscheider mit Inhalten versorgen zu können. Nur wie kommt man an solche wertvollen Kontakte?

Einwilligung erforderlich

Aufgrund rechtlicher Rahmenbedingungen und der Tatsache, dass Newsletter als Form des Permission Marketing einer Einwilligung der Empfänger bedürfen, ist bei Anmeldevorgängen über die Website ein sogenanntes Double Opt-In notwendig. Dabei muss der Interessent, der sich für den Newsletter anmeldet, den Bestätigungslink in einer entsprechenden E-Mail anklicken, um wirklich in den Verteiler aufgenommen zu werden. Aber wie motiviert man Besucher nun dazu, einen Newsletter zu abonnieren?

Der Weg zum Anmeldeformular muss nicht immer über einen Online-Kanal erfolgen. Natürlich bieten sich Bannerkampagnen, Anzeigen in Suchmaschinen oder Hinweise in E-Mail-Signaturen von Mitarbeitern an, Bestands- wie Neukunden auf ein Newsletter-Angebot aufmerksam zu machen. Am besten wird die Anmeldung incentiviert – mit einem Gewinnspiel, Gutschein oder Gratis-Download – um den Anreiz zu steigern. Denn üblicherweise wollen Nutzer für die Herausgabe ihrer E-Mail-Adresse einen Gegenwert oder Vorteil erhalten.

Adressgenerierung auf dem Postweg

Eine zusätzliche Möglichkeit zur Generierung von E-Mail-Adressen bietet jedoch auch die gute alte Briefpost. Anschriften von Unternehmen können bei einschlägigen Verlagen erworben werden. Dabei lassen sie sich in der Regel nach unterschiedlichsten Kriterien filtern, um die Streuverluste eines klassischen Mailings zu minimieren. Die Adressen von adress-base.de beispielsweise können nach Branche, Firmengröße, Bundesland oder Region sowie Gesellschaftsform, Ansprechpartnern und weiteren Merkmalen selektiert werden. Über ein Formular erhält man sofort Angaben zur Menge der Resultate und natürlich zu den Kosten. Alternativ stehen vorgefertigte Paket zum Pauschalpreis zur Auswahl.

Aber Vorsicht: auch wenn ein solcher Listbroker teilweise Datensätze mit E- Mail-Adressen anbietet, heißt das noch lange nicht, dass man diese einfach per Newsletter anschreiben darf. Durch den Kauf erhält man definitiv keine explizite Einwilligung des Adressinhabers, ihn mit E-Mails zu beschicken.

Daher sollte man auf einen herkömmlichen Serienbrief setzen, der postalisch zugestellt wird. Damit eine solche Aktion nicht verpufft, sollte sie natürlich ebenso einen entsprechenden Mehrwert ausloben. Motivieren Sie die Angeschriebenen dazu, ihre E-Mail-Adresse über ein gut gestaltetes Response-Element an Sie zurück zu senden, oder verweisen Sie sie auf eine passende Landingpage, über die man das Double Opt-In durchführen kann. Sicher wird die Erfolgsquote nicht in einem mehrstelligen Prozentbereich liegen, aber bei einer schlüssigen Kommunikation erhält man wertvolle und vor allem relevante Adressen für den E-Mail-Verteiler.

Beispiele für Mehrwerte

Bei Geschäftsleuten spielen dabei auf jeden Fall andere Argumente eine Rolle als bei Privatkunden. Hier einige Ideen für geeignete Motivatoren:

  • Wissensvorteil durch kostenloses Handbuch, Whitepaper, Studie etc.
  • Kostenlose Produkt-Demo oder ein zeitlich begrenzter Testzugang
  • Ersparnis bzw. Gutschein für eine Registrierungsgebühr
  • Attraktives Give-away mit Bezug zur jeweiligen Geschäftstätigkeit
  • Geschwindigkeitsvorteil, z.B. durch spezielle E-Mail-Angebote
  • Exklusives Beratungsgespräch, Webinar oder Telefonat
  • Online-Befragung oder Durchführung eines Experteninterviews
  • Bei Lieferanten: Verbesserte Zahlungskonditionen
  • Bei Kunden: Verlängerte Zahlungsfrist oder Skonto
  • Einladung zu einer Fachmesse oder einem Kongress
  • Exklusive Vorbestellung noch nicht erhältlicher Produkte
  • Tipps für Einspar- oder zusätzliche Umsatzpotenziale

Eine ganz entscheidende Rolle spielt darüber hinaus, ob ein Mailing zusätzlich mit anderen Maßnahmen kombiniert wird. Die Wirksamkeit lässt sich normalerweise mit Follow-Ups oder Telefonanrufen merklich steigern. Aber auch weitere Marketingkanäle kann man einbeziehen, wenn das Budget es zulässt: Events, Anzeigen, Promotion-Aktionen um nur einige zu nennen. Die konkrete Ausgestaltung sollte man natürlich an die Zielgruppe und ihren Bedarf anpassen.

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Segmentierung: Vier Wege

Benchmark email nennt vier Wege wie Abonnenten mittels Segmentierung aufgeteilt werden können um eine höhere Konversionsrate zu erzielen:

  • The responders
    In dieser Liste sollen Abonnenten sein, welche den Newsletter öffnen und auch Links anklicken, sprich konvertieren. Da sie Interesse an den Themen des Newsletters zeigen, sollten sie bevorzugt behandelt werden. Exklusive Angebote oder einen Ausblick auf kommende Produkte könnten an dieser Stelle die Loyalität belohnen. Im Endeffekt ist es wünschenswert, wenn irgendwann jeder Abonnent sich in dieser Liste wiederfindet.
  • The new subscribers
    Bei dieser Gruppe ist es schwer, gezielt auf ihre Wünsche einzugehen, da einfach noch zu wenig Daten vorliegen. Um auch sie anzusprechen sind exklusive Angebote für Neuabonnenten hilfreich, welche dementsprechend kommuniziert werden sollten. Des Weiteren sollte genau definiert werden wann jemand ein neuer Abonnent ist und wann nicht mehr.
  • The openers
    Das sind die Abonnenten die den Newsletter zwar öffnen, aber keinen Link anklicken. Hier sollte man versuchen kreativ an die Sache heranzugehen und vielleicht den Aufbau des Newsletters zu ändern um Interesse zu wecken.
  • The deadbeats
    In dieser Kategorie befinden sich die Leute, die den Newsletter weder öffnen geschweige denn einen Link anklicken. Viel kann man hier nicht machen. Es kann davon ausgegangen werden, dass diese Abonnenten einfach kein Interesse an den beworbenen Produkten haben. Eine Strategie wäre, sie einfach eine Weile nicht mehr anzuschreiben und zu einem späteren Zeitpunkt wieder im Versand aufzunehmen.