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Newsletter-Anmeldeverfahren

Die Rechtsanwaltskanzlei Härting aus Berlin ist bekannt für gute Online-Informationen zu rechtlichen Themen. Heute beschäftigt sich der Wissenschaftliche Mitarbeiter Daniel Schätzle mit dem Thema Newsletter-Anmeldung. In seinem Beitrag werden die unterschiedlichen Methoden Single Opt-In, Confirmed Opt-In und Double Opt-In erläutert und auf ihre Tauglichkeit beleuchtet. Schätzle bezieht dabei eindeutig Position und empfiehlt das Double Opt-In als einziges rechtssicheres Verfahren für das Einholen einer Einverständniserklärung seitens der Newsletter-Empfänger.

Da fragt man sich, wie es dazu kommt, dass sogar etablierte Unternehmen von diesem Prinzip Abstand nehmen. Auf vielen Websites beschränkt man sich nach wie vor auf ein einfaches Opt-In mit Bestätigungs-E-Mail.

Zum Fachartikel Newsletter-Anmeldung auf der eigenen Website

Newslettersystem auf den Hund gekommen

Die Firma Clever Elements hat ein webbasiertes Newslettersystem namens Mail Mops freigegeben. Der Name ist Programm: Ein sehr lustig anzusehender Mops erwartet den interessierten Surfer auf der Website. Zuerst war ich etwas erstaunt über die Art der Bildmarke, aufgrund seiner doch sehr untechnischen Erscheinung und der nicht existierenden Verbindung mit dem Thema E-Mail-Marketing. Dieser erste Eindruck hat sich jedoch schnell verflüchtigt nachdem ich mir die sehr gut aufbereitete Website genauer angesehen habe.

Nun die Fakten:

Mit dem Mops kann man Newsletter versenden ohne dass eine Grundgebühr oder andere laufende Kosten anfallen. Pro Versand zahlt man 5 € und für jeden Empfänger 2 ct (im Bereich bis 10.000 Empfänger). Es sind alle wichtigen Funktionen vorhanden, die ein Newslettersystem haben sollte.

Vorsprung durch zuviel Technik?

Audi Online NewsHeute kam ein Newsletter von Audi – eine schlichte ansprechende E-Mail im typischen Grau mit der Ankündigung „Innovation kennt keinen Stillstand. Entdecken Sie unsere neuen Seiten.“ Außerdem wird man neugierig auf die vielfältigen Möglichkeiten gemacht und auf die neue Erlebniswelt Audi multimedial verwiesen.  Vielleicht hat sich die Audi Kundenbetreuung gedacht, dass einmal Neugier nicht ausreicht und mir deshalb den Newsletter gleich zweimal geschickt.

Trotzdem habe ich mir die neuen Seiten einmal angeschaut. Zuerst fällt das aufgeräumte Layout mit einem Produkt-Dropdown-Menü im Kopf und der Fußnavigation positiv auf. Dann lädt eine Flash-Animation und sphärische Technik-Klänge ertönen. Soweit so gut. Die Verwendung von Flash kann man hier ja noch einigermaßen verstehen. Audi transportiert schließlich nicht nur Passagiere in technisch ausgereiften Fahrzeugen, sondern eben auch Emotionen.

Dann beginnt man zu erkunden. Der zuerst auf rotem Grund präsentierte Link zum Shop kann doch nicht das einzige gewesen sein. Bewegt man die an ein Cover-Flip angelehnte Scrollleiste im unteren Teil der Flash-Animatio,  so erklingen Sounds und es erscheinen weitere „Türen“. Alle mit der Aufschrift „Demnächst mehr“. Ganz toll, meine Neugier ist sämtlich verflogen und mein Browser hakt auch schon unter der Last. Auf den Klick zum Shop hat man irgendwie keine Lust mehr. Für alle, die ihn sich sparen wollen: Dort wird man erstmal gefragt, ob man etwas für sich selbst oder den eigenen Audi erwerben möchte und wird dann mit Merchandising-Artikeln konfrontiert.

Summa summarum: Unter einer gelungenen E-Mail-Kampagne vertehe ich etwas anderes.

Impressum – sein oder nicht sein?

Dass man auf jeder seriösen und geschäftsmäßig betriebenen Website ein Impressum vorfindet, gehört mittlerweile nicht mehr nur zum guten Ton, sondern ist auch durch das Teledienstegesetz (TDG) und den Mediendienstestaatsvertrag (MDSV) gesetzlich geregelt. Doch wie sieht es bei einem Newsletter aus? Lässt sich aus den Bestimmungen ableiten, was für das Impressum eines Newsletters gilt?

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Opt-Out auf Zeit

Neben der Möglichkeit, dem User beim Abmelden eine Veränderung der Newsletterfrequenz zu erlauben, kann man auch darüber nachdenken, ein Opt-Out auf Zeit anzubieten – sozusagen eine Art Sendepause. Bei speziellen saisonalen Themen kann das besonders Sinn machen oder aber einfach nur dann, wenn ein Abonnent für eine bestimmte Weile „in Ruhe gelassen“ werden möchte.

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