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twick.it – die Erklärmaschine im Netz

Das Alles-mit-140-Zeichen-Phänomen reißt einfach nicht ab. Meine jüngste Entdeckung in diesem Zusammenhang nennt sich Twick.it und möchte in Tweet-Länge die Welt erklären. Hört sich erst einmal nicht ganz easy an, ist es am Ende aber. Und das funktioniert so:

Jeder registrierte Nutzer hat die Möglichkeit, einen Begriff mit 140 Zeichen zu erläutern. Für weiterführende Informationen lässt sich ein Link hinterlegen. Und natürlich können andere Nutzer „Twicks“ bewerten und einen abweichenden oder ergänzenden Text schreiben. Wenn man sich das Gerangel und die teilweise irrsinnig langen Artikel in der Wikipedia anschaut, klingt das nach einer pragmatischen Alternative.

Natürlich lassen sich wirklich komplexe Dinge nicht in einem Satz zusammenfassen, aber wenn einem mal wieder ein neues Buzzword oder eine merkwürdige Abkürzung über den Weg läuft, reicht ein knapper Hinweis häufig aus. Und durch den smarten Twick.it Tool Tip kann man Erläuterungen aus der „Erklärmaschine“ per WordPress Plugin ins eigene Blog oder per JavaScript in die eigene Website holen. Außerdem hat ein Nutzer bereits eine Erweiterung für Google Chrome geschrieben.

Und natürlich kann die Kurzerklärungen mit dem eigenen Netzwerk über Twitter oder Facebook teilen. Eine Runde Sache das.

Text-Version eines Newsletters

Jonathan Miller hat vor drei Tagen einen Artikel veröffentlicht, der auf das Design der Text-Version eines Newsletters eingeht. Laut ihm ist das genauso wichtig wie das Design der HTML-Version, was ich absolut bestätigen kann, da viele Clients erstmal die Text-Version anzeigen. Er gibt für die Gestaltung folgende Tipps:

  • Absätze, die in der HTML-Version vorgesehen sind, sollten sich auch in der Text-Version wiederfinden
  • Unterstriche benutzen um den Newsletter in Blöcke zu gliedern
  • Überschriften sollten nicht mehr als 50 Zeichen pro Zeile einnehmen
  • Generell sollten 70 Zeichen pro Zeile nicht überschritten werden
  • Alle Links mit „http://“ voran schreiben damit sie den von Clients als Links erkannt werden
  • Zeichen wie ® oder ™ ausschreiben, z.B. „(R)“
  • Listenpunkte mit Sternchen oder anderen Symbolen kennzeichnen
  • Mit Hexcodes formatierte Satzzeichen ausschreiben